Jean-Améry-Preis

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Der Jean Améry-Preis für Essayistik ist eine zur Erinnerung an Jean Améry von Robert Menasse 1999 neu gestiftete „Auszeichnung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des zeitkritischen, aufklärerischen Essays“ , die alle zwei bis drei Jahre im Oktober verliehen wird.

Der Preis war bereits 1982 von Maria Améry, der Witwe Amérys, gemeinsam mit Amérys Verlag Klett-Cotta gestiftet worden und wurde bis 1991 viermal vergeben. Robert Menasse verwandte das Preisgeld des ihm 1999 zuerkannten Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik als Grundstock zur Wiederbelebung des Jean Amery-Preises, der seit 2000 nun wieder regelmäßig verliehen wird. Menasse im Profil: Jean Amery habe „vorbildliche Essays im Sinne des Anspruchs der Aufklärung geschrieben. ...Signal und Impuls“ solle der Name des wiederbelebten Preises sein. Der unabhängigen Jury gehörten bisher u. a. an: Günter Kunert, Helmut Heißenbüttel, Heinz Ludwig Arnold, Karl-Markus Gauß, Wolfgang Büscher.

Es handelt sich um eine der höchstdotierten Essay-Auszeichnungen im deutschen Sprachraum. Das Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro wurde 2007 von der österreichischen Sparkasse Erste Bank zur Verfügung gestellt. Robert Menasse und der Verlag Klett-Cotta koordinieren die Vergabe.

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