Franz Schuh (Autor)
Franz Schuh (* 15. März 1947 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Essayist.
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Leben [Bearbeiten]
Franz Schuh studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Wien und schloss das Studium mit der Promotion ab. In dieser Zeit trieb er sich auch im Cafe Dobner herum und traf dort Lukas Resetarits, dessen "Schmäh" Schuh selbst in seinem Schreiben sehr beeinflusste[1]. 1976–80 war er Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung, dann Redakteur der Zeitschrift Wespennest und Leiter des essayistischen und literarischen Programms des Verlags Deuticke. Er arbeitet als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten und überregionalen Zeitungen und als Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst Wien und war im Literaturhaus Wien zu Gast. Seit Juni 2009 schreibt er die Kolumne „Verbrechen & Strafe“ im Magazin Datum und spricht sehr viel im Radioprogramm Ö1 unter anderem in seinem "Magazin des Glücks"[2].
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1987: Preis der Stadt Wien für Publizistik
- 2000: Jean-Améry-Preis
- 2006: Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik für „Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche“
- 2006: Schweizer Medienpreis Davos für außergewöhnliche Leistungen im Journalismus
- 2009: Tractatus-Preis des Philosophicum Lech
- 2009: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien[3]
- 2011 Österreichischer Kunstpreis für Literatur
Werke (Auswahl) [Bearbeiten]
- Das Widersetzliche der Literatur. Kritische Kritiken (Protokolle, Jg. 1981, Band 4). ISBN 3-7141-7331-5
- Liebe, Macht und Heiterkeit. Essays, 1985. ISBN 3-85415-031-8
- Das phantasierte Exil. Essays, 1991. ISBN 3-85415-088-1
- Der Stadtrat. Eine Idylle, 1995. ISBN 3-85415-166-7
- Schreibkräfte, 2000. ISBN 3-7701-4587-9
- Die toten Seelen in Österreich und anderswo in: Schweeger, Elisabeth & Witt, Eberhard (Hgg.): Ach Deutschland! Belville, München 2000. ISBN 3933510678 (S. 77–83)
- Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche, 2006. ISBN 3-552-05370-0
- Hilfe!, 2007. ISBN 3-222-13171-6
- Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Zsolnay 2008. ISBN 978-3552-05433-2
- Der Krückenkaktus - Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod, Zsolnay, Wien 2011. ISBN 978-3-552-05549-0.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Franz Schuh im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Eintrag zu Franz Schuh (Autor) in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- Schuhs Kolumne Das Kriminal in der Zeitschrift Literaturen
- Kolumne Verbrechen & Strafe im Magazin Datum
- Lesung und Gespräch mit dem Autor – literadio auf der Leipziger Buchmesse 2006
- Interview mit Franz Schuh im Falter vom 22. März 2006
- Interview mit Franz Schuh über "Kluge und dumme Religionskritik" auf religion.ORF.at (16. April 2013)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schuh, Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller und Essayist |
| GEBURTSDATUM | 15. März 1947 |
| GEBURTSORT | Wien |