Michael Krüger (Schriftsteller)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Michael Krüger (* 9. Dezember 1943 in Wittgendorf) ist ein deutscher Schriftsteller, Dichter, Verleger und Übersetzer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Michael Krüger ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Lehre als Verlagsbuchhändler beim Herbig-Verlag. Nebenher war er Gasthörer in Philosophie an der Freien Universität Berlin. Von 1962 bis 1965 arbeitete er als Buchhändler in London.

Ab 1968 war Krüger als Verlagslektor beim Carl Hanser Verlag tätig. Er wurde 1986 literarischer Leiter des Verlages und ist seit 1995 Geschäftsführer.

Seine eigene literarische Arbeit beschränkte sich zunächst auf Vor- und Nachworte zu Anthologien und Sammelbänden, die er herausgab. Erst 1976 erschien sein Erstling, der Gedichtband Reginapoly. Seine erste Erzählung mit dem Titel Was tun? erschien 1984. 1991 erschien – ein Jahr nach seiner Novelle Das Ende des Romans – sein erster von bisher drei Romanen, Der Mann im Turm.

Michael Krüger lebt in München.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

Autogramm
  • Reginapoly. Gedichte, Hanser, München/Wien 1976
  • Diderots Katze. Gedichte, Hanser, München/Wien 1978
  • Nekrologe. Mit einem Vorwort von Ludwig Harig, Harlekin-Presse (in 250 num. Ex.), Pforzheim 1979
  • Lidas Taschenmuseum. Gedichte. Mit Zeichnungen des Autors, Pfaffenweiler Presse (200 Ex.), Pfaffenweiler 1981
  • Wiederholungen, Klaus Wagenbach, Berlin 1983
  • Was tun? Eine altmodische Geschichte, Klaus Wagenbach (Quartheft 131), Berlin 1984
  • Die Dronte. Gedichte, Hanser, München 1985
  • Zoo. Gedichte, Pfaffenweiler Presse (300 Ex.), Pfaffenweiler 1986
  • Warum Peking? Eine chinesische Geschichte, Klaus Wagenbach (Quartheft 145), Berlin 1986
  • Wieso ich? Eine deutsche Geschichte, Klaus Wagenbach (Quartheft 152), Berlin 1987
    • Warum Peking? Wieso ich? Zwei Erzählungen, Volk und Welt, Berlin 1989
      • Wieso ich? Drei haarsträubende Geschichten (Was tun? Warum Peking? Wieso ich?), Wagenbach, Berlin 2000
  • Idyllen und Illusionen. Tagebuchgedichte, Klaus Wagenbach (Quartheft 165), Berlin 1989
  • Hinter der Grenze. Gedichte, Pfaffenweiler Presse (400 Ex.), Pfaffenweiler 1990
  • Das Ende des Romans. Eine Novelle, Residenz, Salzburg 1990
  • Der Mann im Turm. Roman, Residenz, Salzburg 1991
  • Himmelfarb. Roman, Residenz, Salzburg 1993
  • Brief nach Hause. Gedichte, Residenz, Salzburg 1993
  • Nachts, unter Bäumen. Gedichte, Residenz, Salzburg 1996
  • Wettervorhersage. Gedichte, Residenz, Salzburg 1998
  • Aus dem Leben eines Erfolgsschriftstellers. Geschichten, Sanssouci, Zürich 1998
  • Das Schaf im Schafspelz und andere Satiren aus der Bücherwelt, Sanssouci, Zürich 2000
  • Die Cellospielerin. Roman, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000
  • Keiner weiß es besser als der Mond. Gedichte (zu Bildern von Quint Buchholz), Hanser, München 2001
    • Wer das Mondlicht fängt. Bilder und Gedichte, Sanssouci, Zürich 2001
  • Vom Licht ins Dunkel. Neun Gedichte zu neun Radierungen von Erika Hegewisch, Merlin, Gifkendorf 2001
  • Das falsche Haus. Eine Novelle, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002
  • Kurz vor dem Gewitter. Gedichte, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003
  • Vorworte, Zwischenbemerkungen, Nachrufe. Ein (lückenhaftes) ABC, Sanssouci, München/Wien 2003
  • Literatur & Alkohol. Liquide Grundlagen des Buchstaben-Rausches (mit Ekkehard Faude), Libelle, Lengwil 2004
  • Die Turiner Komödie. Bericht eines Nachlaßverwalters, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2005
  • Unter freiem Himmel. Gedichte, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007
  • Literatur als Lebensmittel. Sanssouci, München 2008

[Bearbeiten] Zitat

„»Mein Ziel ist es, den Menschen zu zeigen, dass ein Tag ohne die Lektüre eines Gedichts ein verlorener Tag ist.« (1999) [1]

[Bearbeiten] Herausgabe

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Mitgliedschaften

[Bearbeiten] Quellen

  1. „Kein Tag ohne Gedicht“, Die Welt, 24. Juli 1999

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen
Andere Sprachen