Jidai-geki

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Jidai-geki (jap. 時代劇, Jidai: „Zeitalter“ − meist ist Edo-jidai, die Edo-Periode gemeint −, geki: „Drama“, „Bühnenspiel“ ), auch Jidai-geki eiga (時代劇映画, eiga: „Film“, „Kino“) ist ein japanisches Filmgenre, das grob als Historienfilm übersetzt werden kann und dessen Wurzeln im Nō-Theater und Kabuki liegen. Der Begriff wird erstmals 1923 erwähnt.

Innerhalb dieses Genres gibt es drei Unterkategorien:

  • Sengoku-jidai (戦国時代): Filme, die zwischen 1490 und 1600 spielen
  • Ken-geki (auch Chambara) (剣劇): Schwertkampf-Filme
  • Yakuza eiga (ヤクザ映画): Yakuza-Filme

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Obwohl es Filme, die in dieses Genre passen, schon seit den Anfängen des japanischen Films gibt, gelangte der Begriff Jidai-geki erst 1923 in den japanischen Sprachgebrauch. Shozo Makino benutzte den Begriff in jenem Jahr, um seinen Film Woodcut Artist (siehe Holzschnitt) zu bewerben.

Von den vielen tausend Filmen dieses Genres sind außerhalb Japans nur vergleichsweise wenige erhältlich. Vor allem Akira Kurosawa verhalf diesem Genre in der westlichen Welt in den fünfziger Jahren zu Bekanntheit.

Ende der achtziger Jahre war die Nachfrage für Jidai-geki-Filme beinahe erloschen, bis Ende der neunziger Jahre Regisseure wie Ryuhei Kitamura (Aragami, Azumi) und Hiroyuki Nakano (Samurai Fiction, Red Shadow) das Genre neu aufleben ließen.

Angeblich hat das Wort Jidai den amerikanischen Regisseur George Lucas so fasziniert, dass er in Anlehnung daran dem Ritterorden in seinen populären Star-Wars-Filmen den Namen Jedi gab.

[Bearbeiten] Bekannte Jidai-geki-Filme

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Joseph L. Anderson, Donald Richie: The Japanese Film. Princeton University Press, 1983, ISBN 0691007926.
  • Stuart Galbraith: The Emperor and the Wolf: The Lives and Films of Akira Kurosawa and Toshiro Mifune. Faber & Faber, 2003, ISBN 0571211526.

[Bearbeiten] Weblinks

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