Johann Philipp Gabler

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Johann Philipp Gabler (* 4. Juni 1753 in Frankfurt am Main; † 17. Februar 1826 in Jena) war ein deutscher protestantischer Theologe.

Gabler wurde 1783 Professor der Philosophie am Archigymnasium in Dortmund und 1785 Professor und Prediger an der Universität Altdorf. Im Jahre 1804 wurde er als Professor der Theologie an die Universität Jena berufen.

Gabler huldigte dem entschiedensten Rationalismus und erwarb sich besonders um die Begriffsbestimmung der sogenannten biblischen Theologie Verdienste (De justo discrimine theologiae biblicae et dogmaticae, Altdorf 1787). Die meisten seiner Arbeiten stehen in den von ihm herausgegebenen Zeitschriften: Neuestes theologisches Journal (Nürnberg 1798-1800), Journal für theologische Literatur (1801-1804) und Journal für auserlesene theologische Literatur (1805-11).

Gabler war seit 1785 mit Josine Isabelle Christine Hoffmann, der Tochter des Prorektors des Archigymnasiums in Dortmund, verheiratet, mit der er neun Kinder hatte, unter ihnen den Philosophen und Nachfolger Hegels in Berlin, Georg Andreas (1786–1853), und die beiden evangelischen Pfarrer Theodor August (1788–1849) und Johann Gottfried Gabler (1798–1879), die später einige seiner Schriften herausgaben.

Literatur[Bearbeiten]

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Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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