Joseph Silk

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Joseph Silk (* 3. Dezember 1942 in London) ist ein britisch-US-amerikanischer Professor für Astronomie an der University of Oxford. Er ging 1999 zurück nach Großbritannien, um nach einer 30-jährigen Karriere an der University of California, Berkeley den Savilian Chair of Astronomy der Oxforder Astrophysikalischen Abteilung zu übernehmen. Professor Silk arbeitete unter anderem in München, Paris, Groningen und Baltimore. Er graduierte an der Harvard University, hat mehr als zweihundert Vorträge auf Konferenzen gehalten und über dreihundert Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht, vorrangig über Galaxienbildung und Kosmologie. Er beschrieb unter anderem erstmals die nach ihm benannte Silk-Dämpfung.

2005 publizierte Joseph Silk einen Artikel im Fachblatt Nature, in dem er den Schluss zieht, dass unser Universum sechs Dimensionen besitzt, von denen wir nur drei sehen können. Damit erklärte er das Vorhandensein von Dunkler Materie.

Ehrungen und Preise[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • The infinite Cosmos: Questions from the frontiers of cosmology, Oxford University Press, 2006, deutschsprachige Ausgabe dazu: Das fast unendliche Universum: Grenzfragen der Kosmologie, C.H.Beck, München, 2006
  • On the Shores of the Unknown: A Short History of the Universe, Cambridge University Press, 2005, deutschsprachige Ausgabe dazu: Die Geschichte des Kosmos: Vom Urknall bis zum Universum der Zukunft, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg , 1996
  • The Big Bang, W.H. Freeman and Company, New York, 1989, deutschsprachige Ausgabe dazu: "Der Urknall", Birkhäuser-Springer Verlag, 1990

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. National Academy of Sciences Members and Foreign Associates Elected. Pressemeldung der National Academy of Sciences (nasonline.org) vom 29. April 2014