Julia Ward Howe

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Julia Ward Howe (* 17. Mai 1819 in New York City; † 17. Oktober 1910 in Portsmouth (Rhode Island)) war eine amerikanische Dichterin und Schriftstellerin.

Julia Ward Howe

Leben[Bearbeiten]

Julia Ward Howe, Tochter eines reichen Bankiers zu New York, seit 1843 verheiratet mit Samuel Gridley Howe, erhielt eine sehr sorgfältige Erziehung und veröffentlichte ihre ersten Gedichtsammlungen unter den Titeln: „Passion flowers“ (1854) und „Words for the hour“ (1856).

Es folgten zwei Dramen: The world's own (1857) und Hippolytos (1858) sowie das Prosawerk A trip to Cuba (1860).

Von nun an sich hauptsächlich philosophischen Studien widmend, schrieb sie zahlreiche Essays metaphysischen und theologischen Inhalts und ließ 1866 Later lyrics die besten ihrer dichterischen Erzeugnisse (darunter das berühmte Gedicht The battle hymn of the republic), erscheinen. Die Frucht einer Reise nach Kreta 1867 war das Buch From the oak to the olive.

Howe war zugleich eine der angesehensten Führerinnen der Frauenrechtspartei in Amerika. 1870 erregte sie Aufsehen mit ihrer Mothers' Day Proclamation, dem Vorschlag zur Einrichtung eines Muttertags als Protesttag gegen den Krieg.

Spätere Schriften von ihr sind: Emergencies and how to treat them (1871, 2. Aufl. 1874); Modern society (1880); Margaret Fuller, marchesa Ossoli (1883).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Julia Ward Howe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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