Kaiwo Maru (Schiff, 1989)

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Kaiwo Maru
Kaiwo Maru

Kaiwo Maru

p1
Schiffsdaten
Flagge JapanJapan Japan
Schiffstyp Segelschulschiff
Rufzeichen JMMU
Heimathafen Tokio
Eigner Ministry of Transport
Bauwerft Uraga Dockyard, Sumitomo Heavy Industry
Stapellauf 7. März 1989
Verbleib In Fahrt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
110,1 m (Lüa)
Breite 13,8 m
Tiefgang max. 6,50 m
Verdrängung 4729,9 ts
Vermessung 2.556 BRZ
 
Besatzung 69 Stammbesatzung, 130 Kadetten
Takelung und Rigg
Takelung Bark
Anzahl Masten 4
Anzahl Segel 36
Segelfläche 2.760 m²
Sonstiges
Registrier-
nummern

IMO-Nr. 8801010

Kaiwo Maru (II) im Hafen von Kobe

Die Kaiwo Maru (海王丸|Kaiō-Maru) ist ein Viermaster. Sie ist ein Segelschulschiff des Institute of Sea Training in Tokio.[1]

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Kaiwo Maru ist das Nachfolgeschiff der Kaiwo Maru (I). Sie ist das Schwesterschiff der Nippon Maru.

Die Kiellegung der Kaiwo Maru fand am 8. Juli 1988 statt, knapp ein Jahre später, am 7. März 1989, war der Stapellauf. Gebaut wurde die Kaiwo Maru von der Uraga Dockyard Sumitomo Heavy Industry in Uraga. Die Indienststellung fand am 9. September 1989 statt. Der Heimathafen der Kaiwo Maru ist Tokio.[1][2]

Segel und Masten[Bearbeiten]

Segelfläche und Besegelung[Bearbeiten]

Die gesamte Segelfläche der Kaiwo Maru beträgt 2760 m², verteilt auf 36 Segel. Die Besegelung aus den 36 Segeln verteilt sich auf Doppel-Marssegel, Doppel-Bramsegel, Royals und am Besanmast: Unterbesan, Oberbesan, Besan-Topsegel.[1][2]

Masten[Bearbeiten]

Die Kaiwo Maru besitzt vier Masten und ein Bugspriet.[2]

Antrieb[Bearbeiten]

Zusätzlich zu den Segeln kann die Kaiwo Maru über vier Dieselmaschinen (zwei Sets) mit 2.206 kW (3.000 PS) angetrieben werden. Die Geschwindigkeit mit Maschine beträgt etwa 14 kn, die Reichweite mit beträgt Maschine 9.800 sm.[1][2]

Galionsfigur[Bearbeiten]

Galionsfigur der Kaiwo Maru ist „Konjo“, sie symbolisiert die Unschuld in klassischer Würde.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kaiwo Maru – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b c d O. Schäuffelen: Die letzten großen Segelschiffe. Delius Klasing Verlag, 1990, ISBN 3-7688-0483-6, S. 188.
  2. a b c d Kaiwo Maru, National Institute for Sea Training