Klaus Briegleb

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Klaus Briegleb (* 21. Januar 1932 in Peilau) ist ein deutscher Literaturhistoriker. Er ist Professor emeritus an der Universität Hamburg und Herausgeber der „Sämtlichen Schriften“ Heinrich Heines (Hanser Verlag, 1968 - 1976).

Leben[Bearbeiten]

Klaus Briegleb wurde 1962 an der Universität München mit einer Arbeit über Friedrich Schlegel promoviert und habilitierte sich 1970 mit einer Arbeit über Gotthold Ephraim Lessing. 1972 wurde er ordentlicher Professor in Hamburg und war der akademische Lehrer (Doktorvater) von Peter Sloterdijk. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Briegleb arbeitet zur deutschen Literatur nach 1945, politischen Philologie und antiautoritären Literatur (Mai 68).

Werke[Bearbeiten]

  • Ästhetische Sittlichkeit. Versuch über Friedrich Schlegels Systementwurf zur Begründung der Dichtungskritik. Tübingen : M. Niemeyer, 1962.
  • Lessings Anfänge, 1742-1746, zur Grundlegung kritischer Sprachdemokratie. Frankfurt am Main, Athenäum, [1971].
  • Opfer Heine? Versuch über Schriftzüge der Revolution. Suhrkamp, "Taschenbuch wissenschaft", 1986. ISBN 3-518-28097-X
  • Unmittelbar zur Epoche des NS-Faschismus. Arbeiten zur politischen Philologie 1978–1988, Suhrkamp, "Taschenbuch wissenschaft", 1989.
  • 1968. Literatur in der antiautoritären Bewegung, Suhrkamp. 1993. ISBN 3-518-11669-X
  • (Hrsg.) Heinrich Heine, Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge. Insel-Bücherei, 1993. ISBN 3-458-19175-5
  • (Hrsg.) Heinrich Heine, Neue Melodien spiel ich. Gedichte. Insel-Bücherei, 1997. ISBN 3-458-19175-5
  • Bei den Wassern Babels. Heinrich Heine, jüdischer Schriftsteller in der Moderne. München : Dt. Taschenbuch-Verl., 1997. ISBN 3-423-30648-3
  • Missachtung und Tabu. Eine Streitschrift über die Frage : "Wie antisemitisch war die Gruppe 47?". Berlin : Philo, 2003. ISBN 3-8257-0300-2

Weblinks[Bearbeiten]