Klaus Faber

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Klaus Faber (* 1940) ist ein deutscher Jurist und Publizist. Von 1994 bis 1999 war Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Religionsgemeinschaften in Sachsen-Anhalt.[1]

Laufbahn[Bearbeiten]

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft sowie der orientalischen Sprachen in München, Saarbrücken und Heidelberg arbeitet er von 1971 bis 1990 im Bildungsministerium – u. a. in den Bereichen Gesetzgebung, Verfassungs- und sonstige Rechtsfragen in der Wissenschaft, Hochschulfragen im Einigungsvertrag, Bund-Länder-Fragen und Bildungsplanung. 1972 war er Mitarbeiter der EG-Kommission in Brüssel.[1]

Wirken[Bearbeiten]

Faber ist Mitgründer und Kuratoriumsmitglied des Moses Mendelssohn Zentrums für Europäisch-Jüdische Studien an der Universität Potsdam, Geschäftsführender Vorsitzender des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern e. V. sowie Mitglied der Redaktionen der Zeitschriften perspektive 21 in Potsdam, sowie perspektiven ds, Marburg.[1]

Faber schrieb und schreibt für den Tagesspiegel, Welt, taz, Neue Gesellschaft, Berliner Republik, perspektiven ds und perspektive 21. Er ist Mitautor des Handbuchs des Verfassungsrechts und verfasste 1978 den Bericht der Bundesregierung über den Bildungsföderalismus.[1]

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Klaus Faber: Unheilige Allianzen: Antisemitismus im Islam und im europäisch-amerikanischen Kulturkreis. Vortrag in Mannheim (veröffentlicht bei Hagalil), 14. Juli 2006