Klaviersonate Nr. 4 (Beethoven)

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Loudspeaker.svg Sonate Nr. 4 Es-Dur op. 7, 1. Satz, allegro molto und con brio (Datei, ?)

Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 4 Es-Dur op. 7 entstand in den Jahren 1796 und 1797, wurde 1797 bei Artaria in Wien als "Grande Sonate" erstmals veröffentlicht. Sie ist nach der Hammerklaviersonate Beethovens umfangreichstes Werk dieser Gattung, allein der Hauptsatz umfasst 362 Takte, folgerichtig ist sie die erste Sonate, der Beethoven eine eigene Opuszahl zuerkannte.

Er widmete dieses Werk seiner Schülerin Babette Gräfin von Keglevich de Buzin. [1]

Die Aufführungsdauer beträgt – in der Einspielung von Friedrich Gulda aus dem Jahr 1967 – rund 25 Minuten.

Aufbau[Bearbeiten]

  • Erster Satz: Allegro molto e con brio, Es-Dur, 6/8 Takt, 362 Takte
  • Zweiter Satz: Largo, con gran espressione, C-Dur, 3/4 Takt, 90 Takte
  • Dritter Satz: Allegro, Es-Dur, 3/4 Takt, 149 Takte
  • Vierter Satz: Rondo, Poco Allegretto e grazioso, Es-Dur, 2/4 Takt, 183 Takte

Literatur[Bearbeiten]

  • Siegfried Mauser, Beethovens Klaviersonaten, Ein musikalischer Werkführer, 2. Auflage, München 2008

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bibliothek der deutschen Literatur, Gustav Nottebohm: „Zweite Beethoveniana: Nachgelassene Aufsätze“, Verlag Peters, 1887, Seite 512

Weblinks[Bearbeiten]