Kleinpaschleben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kleinpaschleben
Wappen von Kleinpaschleben
Koordinaten: 51° 47′ N, 11° 53′ O51.78305555555611.88305555555672Koordinaten: 51° 46′ 59″ N, 11° 52′ 59″ O
Höhe: 72 m ü. NN
Fläche: 13,98 km²
Einwohner: 928 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 06369
Vorwahl: 034979

Kleinpaschleben ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Kleinpaschleben liegt zwischen Bernburg (Saale) und Köthen (Anhalt) am Rande des Biosphärenreservates Mittlere Elbe. Zur ehemaligen Gemeinde Kleinpaschleben gehörte der Ortsteil Mölz.

[Bearbeiten] Geschichte

Kleinpaschleben wurde erstmals im Jahr 1179 urkundlich erwähnt und früher meist Klein-Paschleben geschrieben. 1682 wütete hier die Pest und in derselben Zeit war ein "großer Brand" in dem Ort gewesen. Die Kirche befand sich ursprünglich etwas außerhalb in der Dorfstätte Scharwegk, bis im Jahr 1781 eine neue Kirche im Ort erbaut und in Gegenwart des Fürsten Karl Georg Lebrecht von Anhalt-Köthen eingeweiht wurde.

In Kleinpaschleben gab es ein Bieler'sches Freigut und im frühen 19. Jahrhundert eine Seifenfabrik (Grünsiederei). Um das Jahr 1830 zählte man 73 Häuser mit 467 Einwohnern.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Kleinpaschleben, Chörau, Diebzig, Dornbock, Drosa, Elsnigk, Großpaschleben, Zabitz, Libbesdorf, Micheln, Osternienburg, Reppichau, Trinum und Wulfen zur Einheitsgemeinde Osternienburger Land zusammen.[1] Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Osternienburg, zu der diese Gemeinden gehörten, aufgelöst.

[Bearbeiten] Politik

Wappen von Kleinpaschleben

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Rot ein silberner Pelikan mit ausgebreiteten Schwingen, sich mit dem Schnabel die Brust verletzend und mit dem aus der roten Wunde tropfenden Blut seine drei im goldenen Nest vor ihm sitzenden silbernen Jungen nährend.“

Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 21. Mai 2008 durch den Landkreis genehmigt.

Die Farben der ehemaligen Gemeinde sind Silber (Weiß) - Rot.[2]

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge ist Rot - Weiß - Rot (1:4:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen belegt.[3]

[Bearbeiten] Infrastruktur und Wirtschaft

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Bildung

In Kleinpaschleben befindet sich die Grundschule Dr. Enno Sander.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Kleinpaschleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Urkunde des Landkreises zur Wappengenehmigung im Amtsblatt Nr. 11/2008
  3. Urkunde des Landkreises zur Flaggengenehmigung im Amtsblatt Nr. 11/2008
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen