Kommunalwahl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Ländern zu schildern.

Die Kommunalwahl erfüllt den Verfassungsauftrag nach Artikel 28 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes, nach dem die Kreise und Gemeinden eine Vertretung des Volkes haben müssen. Kommunalvertretungen werden wie Parlamente nach den Grundsätzen der allgemeinen, freien, geheimen, gleichen und unmittelbaren Wahl gewählt. Die Wahl der Kommunalvertretungen wird durch Landesgesetz geregelt. Daher ist das Bild der weiteren Ausgestaltung der Wahlen unterschiedlich:

  • Statt der Fünf-Prozent-Hürde gibt es in einigen deutschen Ländern eine niedrigere oder gar keine Sperrklausel bei der Zuteilung von Mandaten. Mehrere Kommunalwahlordnungen erlauben das Kumulieren und Panaschieren. Die Wahlperioden reichen von vier bis zu sieben Jahren.
  • Das aktive Wahlrecht wird in einigen Ländern schon ab 16 Jahren gewährt, auch Ausländer mit der Staatsbürgerschaft eines EU-Staates sind wahlberechtigt (Art. 28 Abs. 1 Satz 3 GG).

In folgenden Ländern gibt es das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren:

Die Kommunalwahlen gestatten wegen der begrenzten Materie des Kommunalrechts auch Wählergruppen, die nicht Parteien sind, an den Wahlen teilzunehmen (sog. Rathausparteien). Parteien und Wählergruppen, die weder in der betreffenden Vertretungskörperschaft noch im Bundestag oder einem Landtag vertreten sind, müssen in der Regel Unterstützungsunterschriften vorweisen können, um zur Wahl zugelassen zu werden.

[Bearbeiten] Ergebnisse der Kommunalwahlen in Deutschland

Baden-Württemberg 2009
Bayern 2008
Brandenburg 2008
Hessen 1946
Mecklenburg-Vorpommern 2009
Nordrhein-Westfalen 1946–1969/73, 1975–2009, 2004, 2009
Rheinland-Pfalz 2009
Sachsen 2004, 2008, 2009
Schleswig-Holstein 2008
Thüringen 2009

Nächste Wahltermine: Wahlen 2009

[Bearbeiten] Ergebnisse der Kommunalwahlen in deutschen Großstädten

Aachen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Bergisch Gladbach ab 1975
Bielefeld ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Bochum ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1975 Wattenscheid
Bonn ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Bottrop ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Dortmund ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Duisburg ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Düsseldorf ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Essen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Gelsenkirchen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Hagen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Hamburg ab 1946
Hamm ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Herne ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979 Wanne-Eickel
Köln ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Krefeld ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Leverkusen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Moers ab 1975
Mönchengladbach ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979 Rheydt
Mülheim an der Ruhr ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
München ab 1996 Bezirksausschüsse ab 1996
Münster ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Neuss ab 1946
Oberhausen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Paderborn ab 1975
Recklinghausen ab 1946
Remscheid ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Siegen ab 1946
Solingen ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979
Witten ab 1946
Wuppertal ab 1946 Bezirksvertretungen ab 1979

[Bearbeiten] Literatur

Persönliche Werkzeuge