Kornhausbrücke (Bern)

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Die Kornhausbrücke heute

Die Kornhausbrücke verbindet die Altstadt von Bern über das Flusstal der Aare mit dem nördlich gelegenen Breitenrainquartier.

Erbaut wurde sie auf einen Beschluss der Gemeinde Bern vom 13. Januar 1895 hin vom Berner Ingenieur Paul Simons und der Theodor Bell & Cie. AG Kriens in Verbindung mit der Gutehoffnungshütte in Oberhausen. Die Arbeiten begannen im September 1895, und eröffnet wurde die Brücke am 18. Juni 1898.

Sie ist benannt nach dem Berner Kornhaus, führt vom Kornhausplatz, an dem neben dem Kornhaus unter anderem das Stadttheater Bern liegt, zum Viktoriaplatz, und ist 382 m lang. Die Hauptöffnung misst 115 m, die fünf kleinen Bogen je 34 m.¨Die Brücke ist 12,6 m breit und an der höchsten Stelle des Hauptbogens 48 m hoch über dem Fluss.

Korenhuisbrug[Bearbeiten]

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2008 bekam die Brücke, die vom Bahnhof zum Fussballstadion führt, auch einen niederländischen Namen, zuerst Kornhausbrug, dann Korenhuisbrug. Ein entsprechendes Andenken ist in Bern bis heute für staunende Touristen, niederländische Gäste und Fussballfreunde ein beliebtes Fotosujet. Italienische Fussballfans, deren Mannschaft damals den Niederländern unterlag, überklebten zwar das orange Schild weiss-blau mit Ponte del Granaio.[1] Das Berner Tiefbauamt stellte jedoch das ursprüngliche Erinnerungsschild wieder her. [2][3][4]


Literatur[Bearbeiten]

  • Theodor Landsberg: Die Kornhausbrücke in Bern. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. Jg. 18 (1898), Nr. 34 (20. August 1898), S. 397-399 (Teil 1) (Digitalisat) und Nr. 35 (27. August 1898), S. 412-413 (Teil 2) (Digitalisat), (zehn Abbildungen)

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Umfirmierung zu Ponte del Granio
  2. NZZ-Folio 4/2015
  3. Ponte Granaio
  4. Korenhuisbrug

46.9502777777787.4483333333333Koordinaten: 46° 57′ 1″ N, 7° 26′ 54″ O; CH1903: 600738 / 199911