Léon Francioli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Léon Francioli (* 22. Mai 1946 in Lausanne) ist ein Schweizer Kontrabassist des Creative Jazz.

Léon Francioli wurde in der Schweizer Jazzszene bekannt, als er ab Mitte der 1970er Jahre mit Beb Guérin, Pierre Favre und George Gruntz arbeitete. Mit beiden wirkte er 1979 an der Aufführung von Rolf Liebermanns Concerto for Jazzband in Zürich mit. 1979 spielte er die Filmmusik zu dem Spielfilm Kleine Fluchten. 1981 gründete er mit Werner Lüdi, Stephan Wittwer und Fredy Studer die Gruppe Sunnymoon. Ausserdem wirkte er um 1980 an Alben von Favre, Michel Portal und Jerry Chardonnens bei HatHut Records mit. Mit Favre spielte er auch im Trio mit dem Posaunisten Albert Mangelsdorff (Triple Entente, 1982). Um 1982 gehörte er der Formation BBFC um den Posaunisten Jean-François Bovard an. Mit Bovard bildete er 1984 das Francoloi-Bovard-Orchestra (Music auf Plainisphere) und spielte im Sextett des Pianisten François Lindemann. 1985 gehörte er dem Trio des Pianisten Alex Theus an. Zu Beginn der 1990er Jahre arbeitete Francioli mit Joe McPhee (Linear B) und Mario Schiano (And So On). 2007 trat er mit Alex Theus und Daniel Bourquin beim Schaffhauser Jazzfestival auf.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]