Lakai

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Ein Kammerdiener (Mitte) und ein Lakai (rechts) schenken Wein ein. Aus: H. Reuß zu Köstritz: Der korrekte Diener, Paul Parey Verlag, Berlin 1900; S. 21

Lakai (frz.: laquais – Fußsoldat) war bis zum Abkommen dieser Form des Personals der Name eines Dieners in Livree, entweder fest in einem herrschaftlichen Haushalt angestellt, oder auch kurzfristig (von „besseren“ Besuchern einer fremden Stadt) als „Lohnlakai“ anzumieten.

Zugang zur „Lakaienstiege“ in der Wiener Hofburg

Heute ist es eine abwertende Bezeichnung für eine übertrieben unterwürfige Person, insbesondere für einen unterwürfigen Untergebenen. Beispielsweise wurde Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des OKW im Dritten Reich, unter Kameraden wegen seiner Unterwürfigkeit Hitler gegenüber Lakeitel genannt (vgl. Gerhard Boldt, Die letzten Tage der Reichskanzlei, 1947, sowie GröFaZ).

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