Landgericht Hannover

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Heutiger Eingang an der Berliner Allee
Früheres „Justizpalais“, im Vordergrund der Raschplatz (um 1890)
Blick um 1900 auf das Vorläufer-Gebäude am Volgersweg (links im Bild)

Das Landgericht Hannover ist neben den Landgerichten Bückeburg, Hildesheim, Lüneburg, Stade und Verden eines von sechs Landgerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle. Es hat seinen Sitz in Hannover.

Organisation[Bearbeiten]

Zum Bezirk des Landgerichts Hannover gehören die Amtsgerichte in Burgwedel, Hameln, Hannover, Neustadt am Rübenberge, Springe und Wennigsen. Übergeordnetes Gericht ist das Oberlandesgericht Celle.

Präsident des Landgerichts ist Ralph Guise-Rübe. Es wurden 25 Zivilkammern, davon sieben Kammern für Handelssachen, zwölf große Strafkammern, sieben kleine Strafkammern, davon vier Jugendkammern sowie vier Strafvollstreckungskammern und drei Kammern für Bußgeldsachen gebildet.

Gebäude[Bearbeiten]

In der Eingangshalle des Gebäudes, erbaut in den 1950er Jahren, befindet sich das 1957/1958 von Kurt Lehmann geschaffene Wandrelief aus Kirchheimer Muschelkalkplatten Moses und die Gesetzestafel.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landgericht Hannover – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rudolf Lange: Kurt Lehmann. Ein Bildhauerleben, Hannover 1995 sowie Moses und die Gesetzestafel, Website des Landgerichts Hannover, abgerufen am 25. September 2011

52.3778179.7465398Koordinaten: 52° 22′ 40,1″ N, 9° 44′ 47,5″ O