Linux-Magazin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Linux-Magazin
Logo der Zeitschrift
Beschreibung Computerzeitschrift
Fachgebiet Linux
Sprache deutsch
Verlag Medialinx
Erstausgabe 1995[1]
Erscheinungsweise monatlich[1]
Verkaufte Auflage
(mediadaten-online)
36.000 Exemplare
Chefredakteur Jan Kleinert
Geschäftsführer Brian Osborn
Weblink www.linux-magazin.de
ISSN 1432-640X
Stand mit spanischsprachigen Exemplaren

Das Linux-Magazin ist eine Fachzeitschrift, die von der Medialinx AG herausgegeben wird. Sie wendet sich an Leser, die professionell mit Linux arbeiten. Das Linux-Magazin ist weltweit die zweitälteste Zeitschrift über Linux (und nach eigenen Angaben die älteste Europas[2]). Die erste Ausgabe erschien im Oktober 1994 als Informationsblatt der DELUG. Der Slogan der Zeitschrift lautet „Die Zeitschrift für Linux-Professionals“.

Die gedruckte Auflage ist mit 36.000[3] angegeben (Stand: 18. Februar 2013).

Erscheinungsweise[Bearbeiten]

Die Zeitschrift erscheint monatlich an jedem ersten Donnerstag eines Monats. Eine Ausgabe kostet im Einzelhandel 5,95 € in Deutschland, 6,30 € in Österreich und 11,00 sfr in der Schweiz. Seit der Ausgabe 11/2008 gibt es am Kiosk parallel eine Ausgabe mit der so genannten DELUG-DVD für 8,50 € (9,95 € in Österreich und 17,00 sfr in der Schweiz) frei zu kaufen. Dieses Heft mit Datenträger war zuvor nur in Form eines speziellen Abos zu haben.

Vierteljährlich wird ein Sonderheft mit Spezialthemen wie Netzwerk, Sicherheit oder Hardware herausgegeben. Es kostet 9,80 €. Weiterhin existieren auch Ausgaben des Linux-Magazins auf Englisch, Polnisch, Rumänisch, Portugiesisch und Spanisch.

Chefredakteur[Bearbeiten]

Seit November 2000 Jan Kleinert, zuvor Tom Schwaller und Harald Milz.

Inhalte[Bearbeiten]

Das Linux-Magazin richtet sich vor allem an professionelle Linux-Anwender. Jeden Monat werden Schwerpunktthemen behandelt. Diese stammen aus verschiedenen Bereichen des Linux-Umfeldes: Internet-Anwendungen, Programmierung, Sicherheit, usw.

Daneben gibt es noch einige feste Rubriken, die in jedem Heft vertreten sind:

  • Aktuell: News aus der Linux-Welt
  • Zahlen und Trends
  • Zacks Kernel-News
  • InSecurity News (jetzt: Insecurity Bulletin online) von Mark Vogelsberger
  • Die Kolumne „Aus dem Leben eines Sysadmin“ von Charly Kühnast
  • Perl Snapshot von Michael Schilli
  • Projekteküche und Debianopolis

Zu erwähnen ist, dass das Linux-Magazin die einzige deutschsprachige Zeitschrift war, die über Nachrichten aus dem Sicherheitsumfeld detailliert (ca. 5 Seiten pro Ausgabe) monatlich berichtet. Autor hierfür war von 1999 bis 2011 Mark Vogelsberger, betreuender Redakteur seit 2009 Nils Magnus, zuvor Achim Leitner. Die Idee für die InSecurity News stammte ursprünglich von Mark Vogelsberger. Mittlerweile haben die InSecurity News auch Einzug in die internationalen Ausgaben des Linux Magazins gehalten. Die InSecurity News wurden im Mai 2011 durch das Insecurity Bulletin als Online-Blog abgelöst. Dieses bietet jetzt detailliertere Artikel und Analysen von aktuellen Sicherheitslücken.

Weitere Zeitschriften[Bearbeiten]

Aus der Rubrik LinuxUser entstand die gleichnamige Zeitschrift, die sich an Endbenutzer wendet. Vom selben Verlag wird auch die Zeitschrift easyLinux vertrieben, die sich besonders an Linux-Einsteiger ohne Vorkenntnisse richtet.

Die weltweit älteste Zeitschrift (Start: März 1994), die sich fast ausschließlich mit Linux beschäftigt, ist das englischsprachige Linux Journal des Hauses Belltown Media, Inc.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://d-nb.info/018313221
  2. http://www.medialinx-gruppe.de/Fachmedien/Business-IT-Fachmedien/Linux-Magazin
  3. https://www.mediadaten-online.com/mediadaten/tarife/fachzeitschrift/computer_dv/l/linux_magazin/titel_18246.html

Weblinks[Bearbeiten]