Luxemburgischer Franc

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Luxemburgische Franken
Staat: Luxemburg
Unterteilung: 100 Centimes
ISO-4217-Code: LUF
Abkürzung: Flux
Wechselkurs:
(fix)

1 EUR = 40,3399 LUF
1 LUF = 0,0247894 EUR

Der luxemburgische Franc ist die ehemalige Währungseinheit Luxemburgs. Auf Deutsch wurde er auch Franken genannt, auf Luxemburgisch heißt er Frang.

Untereinheit war der Centime, der aber zuletzt nicht mehr in den luxemburgischen Geldbörsen zu finden war; 100 Centimes ergaben einen Franc. ISO-4217-Code war LUF.

Geschichte[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Vorgeschichte fehlt. Den Franc/Franken gab es schon vor 1918, Vergleiche hier und hier

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Am 19. Dezember 1918 trat Luxemburg aus dem Deutschen Zollverein aus, wodurch sich auch die Frage nach einer neuen Währung stellte. Im Jahre 1921 wurde die UEBL (Union Economique Belgo-Luxembourgoise) ratifiziert, die als Unionswährung den Belgischen Franken vorsah, jedoch dem Großherzogtum Luxemburg das Recht beließ, eigene Münzen und Geldscheine zu emittieren. Als Erstausstattung erhielt der luxemburgische Staat 175 Millionen Belgische Franken in Geldscheinen und Münzen, die gegen 200 Millionen Mark getauscht wurden.[1] Die Mark wurde so abgelöst und die gemeinsame Währung von Luxemburg und Belgien eingeführt: Es galt seit 1946 1 LUF (Luxemburger Franc) = 1 BEF (Belgischer Franken), vor dem Zweiten Weltkrieg hatte der Kurs bei 1,25 bfr gelegen. Die Währungen galten theoretisch wechselweise in beiden Ländern; in der Praxis kam es aber bisweilen vor, dass luxemburgische Banknoten in Belgien nicht akzeptiert wurden.

Ab 1999 war der luxemburgische Franc an den Euro gebunden, und zwar im Verhältnis 40,3399 LUF = 1 EUR. 2002 wurde das Euro-Bargeld eingeführt und der Franc verschwand.

Galerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Gilbert Trausch: Histoire du Luxembourg. Hatier: Paris 1992, S. 121 ff.