Mündungsfeuerdämpfer

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Mündungsfeuerdämpfer eines Santa Barbara FR 8 Karabiners

Der Mündungsfeuerdämpfer ist ein Bauteil an der Laufmündung von Gewehren und anderen Handfeuerwaffen, der das Mündungsfeuer seitlich aus der Schussrichtung ablenkt und so die Blendwirkung für den Schützen reduziert.

Im Gegensatz zu einer Mündungsbremse verringert ein Mündungsfeuerdämpfer nicht den Rückstoß der Waffe und im Gegensatz zum Kompensator nicht den Hochschlag, bzw. das seitliche Auswandern der Waffe, sondern erschwert die optische Ortung des Schützen und reduziert die Blendwirkung des Mündungsfeuers vor allem beim Nachteinsatz.

Funktion[Bearbeiten]

Der Mündungsfeuerdämpfer besteht oft aus einer Metallhülse, die an der Laufmündung aufgeschraubt ist. Ihr Innendurchmesser ist geringfügig größer als das Geschosskaliber. Diese Hülse hat seitlich mehrere schlitzförmige Öffnungen, die das Entweichen der Verbrennungsgase des Treibsatzes in mehrere Richtungen ermöglicht. Durch das Zerstreuen der Gase kühlen diese schneller ab, nicht alle unverbrannten Anteile des Treibsatzes können sich durch den Sauerstoff der Luft entzünden, das Mündungsfeuer ist dadurch geringer.