Maik Nothnagel

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Maik Nothnagel (* 24. Dezember 1966 in Bad Liebenstein) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Er ist seit 2012 wieder Abgeordneter des Thüringer Landtags, dem er zuvor bereits von 1999 bis 2009 angehörte.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nothnagel lebt seit seiner Geburt mit einer Behinderung. Nach seiner Ausbildung von 1983 bis 1985 zum Wirtschaftskaufmann absolvierte Nothnagel zwischen 1985 und 1990 sein erstes Studium zum Wirtschaftsingenieur (FH). In den Jahren 1994 bis 1997 erwarb er berufsbegleitend ein Diplom als Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH). Des Weiteren schloss Nothnagel 1998 eine Ausbildung zum Peer Counselor (Behindertenberater) erfolgreich ab.

Nothnagel ist Mitglied im Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben e. V., Vorstandsmitglied des Berufsverbands Peer Counseling e.V., Kreisvorsitzender des Sozialverbands Deutschland in Schmalkalden-Meiningen und Mitglied im ForseA e. V.

Nothnagel war von Herbst 2010 bis Juli 2012 sozialpolitischer Referent des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) e.V. in Berlin.[1]

Seit Juli 2012 ist Nothnagel wieder als Abgeordneter der Partei DIE LINKE im Thüringer Landtag tätig. Er ist bundesweit der erste Inklusionspolitische Sprecher.

Maik Nothnagel ist unverheiratet, hat keine Kinder und ist wohnhaft in Steinbach-Hallenberg, gelegen im südthüringischen Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

Partei[Bearbeiten]

Nothnagel wurde am 1. Januar 2006 Mitglied der Linkspartei.PDS. Bis zur Wahl zum Abgeordneten des Thüringer Landtages am 12. September 1999 war Nothnagel in keiner politischen Partei aktiv.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Vorerst parteilos zog er für die PDS in den Kreistag Schmalkalden-Meiningen (seit 1999) und in den Stadtrat Steinbach-Hallenberg (im Juni 2004). Seit September 1999 war Maik Nothnagel Mitglied des Thüringer Landtages und dort Sprecher für Behindertenpolitik und Verbraucherschutz der Linksfraktion.

Nach der Landtagswahl in Thüringen 2009 schied er aus dem Landtag aus, da Listenplatz 28 nicht zur direkten Wiederwahl ausreichte und er seinen Wahlkreis Schmalkalden-Meiningen I nicht gegen Michael Heym (CDU) gewinnen konnte. Zum 1. Juli 2012 zog er als Nachrücker wieder in den Thüringer Landtag ein. Mit Nothnagel gibt es bundesweit den ersten Inklusionspolitischen Sprecher einer Fraktion.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ansprechpartner des BSK e.V.