Maria Alfonsina Ghattas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Maria Alfonsina Ghattas (* 4. Oktober 1843 als Soultaneh Mariam Danil Ghattas in Jerusalem; † 25. März 1927) war eine palästinensische Ordensschwester und Mystikerin und wurde am 22. November 2009 von der katholischen Kirche in Nazareth seliggesprochen.

Leben[Bearbeiten]

Mit 14 Jahren trat sie in der französischen Gemeinschaft der Schwestern des heiligen Joseph von der Erscheinung bei und nahm den Namen Maria Alfonsina an. Im Jahr 1880 gründete sie nach einer Vision eine Gemeinschaft für junge arabische Frauen mit dem Namen Rosenkranzschwestern, die als Ziel die religiöse Erziehung und die Alphabetisierung hatte. Bis heute ist sie die einzige im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem gegründete Kongregation. Die Gemeinschaft existiert in acht Ländern des Nahen Ostens und zählt etwa 260 Schwestern.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Biographische Daten aus der deutschen Ausgabe des L’Osservatore Romano vom 27. November 2009