Martin Schmeding

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Martin Schmeding (* 1975 in Minden) ist ein deutscher Kirchenmusiker und Organist.

Schmeding studierte Kirchenmusik, Musikerziehung, Blockflöte, Orgel, Dirigieren, Cembalo und Musiktheorie in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf. 1999 wurde er als Nachfolger von Oskar Gottlieb Blarr Kantor und Organist an der Neanderkirche in Düsseldorf. Von 2002 bis 2004 war er als Kreuzorganist an der Kreuzkirche in Dresden tätig und wechselte dann als Professor an die Hochschule für Musik Freiburg, wo er seit 2012 das Institut für Kirchenmusik der Hochschule leitet. Seit Herbst 2012 ist er Titularorganist der Ludwigskirche in Freiburg und leitet das Herdermer Vokalensemble.

Schmeding veröffentlichte zahlreiche Tonträger (u.a. das Gesamtwerk für Orgel von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Schmidt).

Er ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in der Nähe von Freiburg im Breisgau.

Preise und Ehrungen[Bearbeiten]

Schmeding war u.a. Preisträger beim Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb Berlin, Pachelbel-Wettbewerb Nürnberg, Ritter-Wettbewerb Magdeburg, Böhm-Wettbewerb Lüneburg, Hochschulwettbewerb Hannover/Mannheim, Deutschen Musikwettbewerb Berlin, Europäischen Wettbewerb junger Organisten Ljubljana und Musica antiqua Competition Brugge. 1999 war er Finalist des ARD-Wettbewerbs München. 2009 wurde er für die Aufnahme von Tilo Medeks Orgelwerken mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2010 erhielt den Echo Klassik als Instrumentalist des Jahres für seine Einspielung der Goldberg-Variationen in der Orgelfassung.

Weblinks[Bearbeiten]