Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

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Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
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Gründung 1856
Trägerschaft staatlich
Ort Dresden
Bundesland Sachsen
Staat Deutschland
Rektor Ekkehard Klemm
Studenten 554 (WS 2012/13)[1]
Website www.hfmdd.de
Hochschule für Musik 1952
Hauptgebäude Wettiner Gymnasium
Gebäude des neuen Konzertsaals

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ist eine staatliche berufsbildende Einrichtung auf Universitätsniveau. Als privates Konservatorium am 1. Februar 1856 gegründet, erlangte sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Status einer Hochschule. Derzeit studieren an dem Institut etwa 600 Studenten. Der amtierende Rektor ist Ekkehard Klemm.

Als Studiengänge werden Orchestermusik, Gesang, Klavier, Dirigieren/Korrepetition, Komposition-Musiktheorie, Jazz/Rock/Pop, Instrumental- und Gesangspädagogik sowie Schulmusik angeboten. Im Aufbaustudium können darüber hinaus auch die Fächer Alte Musik, Rhythmik/EMP und Kammermusik studiert werden. Die Hochschule für Musik Dresden verfügt über das Promotionsrecht in den Fächern Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Musiktheorie.

Schwerpunkte der Arbeit liegen u. a. in der Orchesterausbildung, die unter Einbeziehung zahlreicher Musikerinnen und Musiker aus den beiden großen Orchestern Dresdens stattfindet sowie der Opernklasse mit der Erarbeitung zweier kompletter Inszenierungen pro Studienjahr. Die Fachrichtung Jazz/Rock/Pop wurde im Herbst 1962 begründet und ist die älteste ihrer Art in Deutschland.[2]

Zu den Forschungseinrichtungen gehören das Institut für Musikwissenschaft, das Institut für Musikalisches Lehren und Lernen, das Zentrum für Musiktheorie und das Institut für Musikermedizin mit dem Studio für Stimmforschung. Die Hochschule besitzt außerdem ein Studio für Elektronische Musik und ein Institut für Neue Musik. Der Hochschule angegliedert ist der Dresdner Kammerchor. Dem Institut für Musikwissenschaft ist das Heinrich-Schütz-Archiv angeschlossen.

Aufführungen der Studenten finden zumeist im zentralen Hochschulgebäude am Wettiner Platz statt, das neben einem Kleinen Saal seit Oktober 2008 auch über einen von dem Stuttgarter Architektenbüro hammeskrause entworfenen Konzertsaal mit 450 Zuschauerplätzen verfügt. Die Opernklasse nutzt gemeinsam mit dem Staatsschauspiel Dresden eine speziell nach den Erfordernissen des Musiktheaters ausgestattete Bühne in der Dresdner Neustadt. Regelmäßig gastiert die Hochschule für Musik auch an anderen Spielstätten der Stadt, u.a. der Semperoper, Schloss Albrechtsberg und dem Marcolinipalais.

Rektoren[Bearbeiten]

Professoren und Hochschullehrer[Bearbeiten]

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Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden 1856 – 2006, hrsg. von Manuel Gervink, Dresden 2005, ISBN 3-937602-57-7
  • Manfred Weiss: Jeder hatte sein eigenes Programm. Die Komponistenklassen der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden und ihre Absolventen 1966 – 1999, in: Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert. Teil III: 1966-1999, hrsg. von Matthias Herrmann und Stefan Weiss, Laaber 2004, S. 125-140 (Musik in Dresden 6), ISBN 3-89007-511-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hochschule für Musik Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.statistik.sachsen.de/download/100_Berichte-B/B_III_1_j12_SN.pdf
  2. Ältestes Jazzstudium in Deutschland feiert Geburtstag

51.05376944444413.724825Koordinaten: 51° 3′ 14″ N, 13° 43′ 29″ O