Maxi Arland

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Maxi Arland 2012 im NDR Studio , Sendung NDR Talk Show

Maxi Arland (bürgerlich Maximilian Mühlbauer, * 26. März 1981 in Neuenbürg, Enzkreis) ist ein deutscher Fernsehmoderator und Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Maxi Arland, Sohn des Klarinettisten und Komponisten Henry Arland und Enkel des Komponisten Rolf Arland, lernte schon als Kind das Klavierspielen. 1993 trat er als Zwölfjähriger zusammen mit seinem Bruder Hansi und seinem Vater als Instrumental-Trio in der Volkstümlichen Hitparade im ZDF bei Carolin Reiber auf, wo sie den ersten Platz belegten. Danach waren sie immer wieder Gäste in verschiedenen Fernsehshows. 1994 gewannen sie den internationalen Grand Prix der Volksmusik mit dem Titel Echo der Berge.

Beim Grand Prix der Volksmusik sang Arland auch 2002; als Solist belegte er den ersten Platz in der deutschen Vorentscheidung mit dem Titel Ich hör Chopin. Insgesamt nahm er fünf Mal an dem Wettbewerb teil und konnte sich jedes Mal für das internationale Finale qualifizieren. Von 1999 bis 2006 war Arland als Moderator und Redakteur beim deutschlandweiten Radiosender Radio Melodie tätig, bei dem er auch ein Volontariat absolvierte. 2003 erhielt er als bester Nachwuchsmoderator den in Suhl verliehenen Herbert-Roth-Preis für Nachwuchskünstler der volkstümlichen Musik.

Seit 2004 präsentiert er seine eigene Samstagabend-Unterhaltungsshow Musikantendampfer' in der ARD. Zudem moderiert er zahlreiche Fernsehsendungen im Mitteldeutschen Rundfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg und Bayerischen Rundfunk sowie auch drei Mal die Operetten-Gala im Rahmen der Elblandfestspiele Wittenberge. Seit 2006 begleitet Arland an Silvester den Jahreswechsel in der ARD live vom Brandenburger Tor. 2009 beauftragte ihn die ARD mit der Moderation der Samstagabend-Sendung Melodien der Herzen. 2012 und 2013 präsentierte Arland die ARD auf der Internationalen Funkausstellung Berlin mit einem von ihm moderierten Bühnenprogramm. Seit Herbst 2013 moderiert er die Kuppelshow "Schwer Verliebt" auf SAT1 und löste somit Britt Hagedorn nach zwei Staffeln ab.

Als Sänger und Moderator geht Maxi Arland jedes Jahr auf Tourneen in ganz Deutschland und gibt zahlreiche Solokonzerte und Open Airs.

Dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung Jetzt gab Arland 2010 ein oft zitiertes Interview[1]:

„Es gibt so viele Journalisten, die sehr darauf bedacht sind, alte Klischees zu bedienen und immer wieder das Gleiche zu schreiben, frei nach dem Motto: So, jetzt mach ich mich mal wieder ein bisschen über die ach so heile Welt der Volksmusik lustig und hau mir auf die Schulter, wie schön ironisch ich doch schreiben kann. Davon bekomme ich Pickel.“

Seit 1999 ist Arland mit seiner jetzigen Frau Andrea zusammen, die er am 11. Juli 2009 geheiratet hat.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Maxi Arland engagiert sich als Botschafter für den SOS-Kinderdorf e.V. und den Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. Außerdem ist er Mitglied im EAGLES Charity Golf Club e.V..

Bekannteste Lieder[Bearbeiten]

  • Echo der Berge, 1994
  • Ich hör Chopin, 2002
  • Träumen ist doch keine Sünde, 2004
  • Sag ja zu mir, 2009
  • Das fängt ja gut an, 2009
  • Aus Liebe, 2010

Diskografie[Bearbeiten]

CDs:

  • Je t'aime - I love you - Ich liebe Dich, 2002
  • Träumen ist doch keine Sünde, 2004
  • Zwischen Himmel und Liebe, 2006
  • Danke Roy, 2007
  • Sag ja zu mir, 2009
  • Weihnachten mit Maxi Arland, 2009
  • Aus Liebe, 2010

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/516690