Meniskus (Hydrostatik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
A: Ablesen von der Unterseite eines konkaven Meniskus.
B: Ablesen von der Oberseite eines konvexen Meniskus.

Ein Meniskus (abgeleitet aus dem Griechischen "Meniskos" = Halbmond) ist eine Wölbung in der Oberfläche einer Flüssigkeit. Es können konkave und konvexe Menisken unterschieden werden, wobei beide auf die Wechselwirkung der Flüssigkeit mit der Oberfläche des angrenzenden Objektes zurückgehen. Konvexe Menisken (Abb. B), wie sie zum Beispiel bei Quecksilberbarometern auftreten, werden bei Messung der Flüssigkeitshöhe immer an der Oberseite abgelesen. Konkave Menisken (Abb. A) wie zwischen Wasser und Glas werden hingegen immer an der Unterseite abgelesen.

Bestimmt wird die Ausbildung von Menisken durch Adhäsion, Kohäsion und Oberflächenspannung, woraus die Kapillarität hervorgeht.

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen