Mike McCready

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mike McCready mit Pearl Jam, 2009

Mike McCready (* 5. April 1966 in Pensacola, Florida, USA) ist ein US-amerikanischer Musiker und der Leadgitarrist der Band Pearl Jam.

Seit dem Tribute-Album für Andy Wood, Temple of the Dog, musiziert er mit Gitarrist Stone Gossard und Bassist Jeff Ament. Aus diesem Projekt entstand die Gruppe Pearl Jam. McCready nahm auch am Projekt Mad Season teil.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Obwohl McCready in Pensacola, Florida, geboren wurde, siedelte seine Familie kurz nach seiner Geburt nach Seattle um. Seine Eltern hörten, als er noch ein Kind war, Hendrix und Santana, seine Freunde hingegen KISS und Aerosmith. Man kann also sagen, dass er bereits früh mit Musik in Berührung kam. Im Alter von elf Jahren bekam er seine erste Gitarre und kurz darauf auch Unterricht. Bereits in seiner Schulzeit gründete er seine erste Band, Warrior, welche bald in Shadow umbenannt wurde.

Persönliches[Bearbeiten]

Mike McCready leidet seit seiner Jugend an Morbus Crohn (Crohn Disease) und unterstützt einige Projekte, die zur Erforschung der Krankheit beitragen.

Anfang bis Mitte der 1990er Jahre hatte er überdies mit Drogensucht und Alkoholismus zu kämpfen. 1995 erklärte er in einem Interview, die Abhängigkeit überwunden zu haben, und blickte zurück auf die Zeit davor:

„Oft, wenn wir uns trafen, sagten die anderen: ,Hey, Mike, du hast es nicht mehr im Griff.‘ Doch wir sind alle wirklich gute Freunde und lieben einander, und obwohl ich denke, sie fürchteten wirklich, ich würde sterben, haben sie niemals versucht, mich aus der Band zu werfen, was ich kaum glauben kann, weil ich so oft Mist gebaut habe. Ich war betrunken und verhielt mich wie ein Idiot, und sie machten sich Sorgen um mich... Eine Weile war ich sauber, und dann hatte ich wieder Rückfälle, wie Süchtige eben sind... Ich war gerade einen Monat clean - na ja, halbwegs clean, ich will keinen Mist erzählen -, da hatte ich einen üblen Rückfall nach der Sache mit Kurt Cobain. Das hat uns alle wirklich hart getroffen. Ich meine: Wie kommt man an einen derartigen Tiefpunkt einer Depression, an dem Selbstmord der einzige Ausweg ist?“ (We had a lot of meetings where they would say, 'Hey Mike, you're getting way too fucked up.' But we're all really good friends and we love each other and I think they actually thought I was going to die, but they never took steps to kick me out of the band, which I can't believe because I fucked up so many times. I was drunk and making an ass out of myself and they were concerned about it....I'd clean up for a little while then I'd fall off the wagon, like addicts do... I was clean for about a month...well, semi-clean; I can't bullshit about that...but I fell off the wagon after the Kurt Cobain thing. That fucked with everybody really hard. I mean, how do you get to that point of depression where suicide's the only way out?) [1]

Belege[Bearbeiten]

  1. Gilbert, Jeff. „Alive-Pearl Jam's Mike McCready Says Goodbye to Drugs and Alcohol and is a Better Man For it“. Guitar World. April 1995.