Molly Hatchet
| Molly Hatchet on stage (2003) | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Southern Rock | |
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| Gründung | 1975 | |
| Website | www.mollyhatchet.com | |
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| †Danny Joe Brown (1978–1980, 1982–1996) | ||
| Banner Thomas | ||
| Bruce Crump | ||
| Dave Hlubek | ||
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Gitarre
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Steve Holland | |
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Gitarre
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Duane Roland † | |
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Gitarre, Gesang
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Bobby Ingram (Seit 1985) | |
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Gesang, Mundharmonika
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Phil McCormack (Seit 1996) | |
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Gitarre, Gesang
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Dave Hlubek (1978–1986, seit 2005) | |
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Keyboard, Gesang
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John Galvin (1983–1991, seit 1995) | |
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Bass, Gesang
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Tim Lindsey (Seit 2003) | |
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Schlagzeug
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Shawn Beamer (Seit 2001) | |
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Gesang
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Jimmy Farrar (1980–1982) | |
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Keyboard
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Melvin Powell (1977–1978) | |
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Bass
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Riff West (1982-1990) | |
Molly Hatchet ist eine US-amerikanische Southern-Rock-Band aus Jacksonville (Florida).
Inhaltsverzeichnis |
Name [Bearbeiten]
Der Name der Band geht zurück auf eine Prostituierte namens Molly Hatchet, die im 17. Jahrhundert in den Südstaaten lebte und ihre Freier angeblich köpfte und verstümmelte.
Geschichte [Bearbeiten]
Gegründet wurde die Band 1975. Sie bestand aus Sänger Danny Joe Brown, Bassist Banner Thomas, Schlagzeuger Bruce Crump und den drei Gitarristen Dave Hlubek, Steve Holland und Duane Roland. Molly Hatchet waren von Anfang an bekannt für ihren harten, lauten Südstaaten-Sound. Ihr Debütalbum von 1978 Molly Hatchet erreichte schnell Platin-Status. Die darauffolgende Platte Flirtin' with Disaster wurde noch erfolgreicher und verkaufte sich über 2 Millionen Mal.
Danny Joe Brown verließ die Gruppe 1980, da er unter Diabetes litt und von dem permanenten Touren ausgelaugt war. Er wurde ersetzt durch Jimmy Farrar für das Album Beatin´ the Odds, aber die neue Stimme passte nicht zum bereits bekannten Sound der Gruppe. Die Folge war ein Rückgang des kommerziellen Erfolges. Auf dem Album Take No Prisoners experimentierte die Band mit Blasinstrumenten, aber Farrar verließ die Band, um eine Solokarriere zu starten. Während der Take-No-Prisoners-Tour wurde Banner Thomas von Riff West ersetzt. Brown kam 1982 zurück zur Band, aber das darauffolgende Album No Guts … No Glory floppte. Gitarrist Hlubek bestand darauf, den Sound der Band aufzufrischen.
Nach den Aufnahmen für The Deed Is Done, vor denen Gitarrist Steve Holland durch den Keyboarder John Galvin ersetzt worden war, gönnte sich die Band 1985 eine Pause, die für die Fans mit dem Double-Trouble-Live-Album gefüllt wurde. Diese Platte enthielt eine Sammlung der bekanntesten Songs der Band. Molly Hatchet wurde 1989 wieder aktiv, allerdings ohne den Gitarristen Hlubek. Sie veröffentlichten das Album Lightning Strikes Twice. Das Album wurde kein großer Erfolg, sodass sich die Band wieder zurückzog. 1991 erschien ein Greatest-Hits-Album. Es folgte eine Zeit der ständigen Umbesetzungen und eines Rechtsstreites um die Namensrechte an der Band zwischen Sänger Danny Joe Brown und dem Gitarristen Bobby Ingram, der später zur Band gekommen war und unter dem Namen weitermachen wollte.
Die Band veröffentlichte erst 1996 wieder neues Material auf der Platte Devils Canyon. Danny Joe Brown musste aus gesundheitlichen Gründen die Band verlassen und starb am 10. März 2005 an einer Lungenentzündung. Zu dieser Zeit war kein einziges Gründungsmitglied mehr dabei, nachdem Danny Joe Brown durch den Sänger Phil McCormick ersetzt worden war.
Mitte 1998 erschien die CD Silent Reign of Heroes, mit der Molly Hatchet trotz neuem Sänger an die bestehende Tradition der Band anknüpfen konnte. Die Platte überzeugte wieder durch den vollen Gitarrensound und die typischen Southern-Rock-Texte. Wie bei dem Vorgängeralbum war hier auch wieder mit Fall of the Peacemakers ein Molly-Hatchet-Klassiker in einer kongenialen Akustikversion zu finden. Dem Album folgte 2001 Kingdom of XII und 2003 eine Neuaufnahme der Molly-Hatchet-Klassiker, neu eingespielt mit Phil McCormick unter der Ägide des neuen Bandbosses Bobby Ingram.
2005 erschien das Album Warriors of the Rainbow Bridge, das Bobby Ingrams verstorbener Frau gewidmet war. Ferner kehrte das Gründungsmitglied Dave Hlubek zurück, nachdem der Gitarrist lange Zeit gebraucht hatte, um seine Drogenprobleme in den Griff zu bekommen. Der zweite ehemalige Leadgitarrist und Gründungsmitglied Duane Roland starb 2006. Von den Kritikern wurde das Werk ob seiner Qualität in einem Atemzug mit dem Klassiker Flirtin’ with Disaster genannt.
Diskografie [Bearbeiten]
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben[2][3] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles[2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Studioalben [Bearbeiten]
- 1978: Molly Hatchet (Epic)
- 1979: Flirtin' with Disaster (Epic)
- 1980: Beatin' the Odds (Epic)
- 1981: Take No Prisoners (Epic)
- 1983: No Guts … No Glory (Epic)
- 1984: The Deed is Done (Epic)
- 1989: Lightning Strikes Twice (Capitol)
- 1996: Devil's Canyon (Mayhem)
- 1998: Silent Reign of Heroes (CMC International)
- 2000: Kingdom of XII (Sanctuary)
- 2005: Warriors of the Rainbow Bridge (Steamhammer)
- 2010: Justice (Steamhammer)
Livealben / Kompilationen [Bearbeiten]
- 1979: Live at the Agora Ballroom (Phoenix Gems)
- 1985: Double Trouble Live (Epic)
- 2003: 25th Anniversary: Best of Re-Recorded (SPV Records)
- 2003: Locked and Loaded – Live (Steamhammer)
- 2003: Greatest Hits Live (King Biscuit Flower Hour Records)
- 2008: Molly Hatchet Southern Rock Masters (Cleopatra)
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1 x Gold (1997) und 1 x Platin (1980) für das Album Molly Hatchet[4]
- 2 x Gold (1980 und 1982) und 2 x Platin (1980 und 1986) für das Album Flirtin' with Disaster[4][5]
- 2 x Gold (1980) und 1 x Platin (1995) für das Album Beatin' the Odds[4]
- 1 x Gold (1997) für das Best Of Album Greatest Hits[4]
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Homepage (englisch)
- Molly Hatchet bei Myspace (englisch)
- Molly Hatchet bei Allmusic (englisch)
- Molly Hatchet bei MusicBrainz (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b UK-Chartstatistik.
- ↑ a b US-Singles: Joel Whitburn's Top Pop Singles 1955–2006. Billboard Books, New York 2007, ISBN 0-89820-172-1 / US-Alben: The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
- ↑ Chartquellen: Deutschland.
- ↑ a b c d RIAA: Gold and Platinum, zugegriffen am 6. Januar 2009.
- ↑ CRIA: [1], zugegriffen am 6. Januar 2009.