Epic Records

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Aktuelles Logo von Epic Records
Logo von Epic Records in den 1980ern

Epic Records ist ein US-amerikanisches Label. Zu den bekanntesten Künstlern, die bei Epic unter Vertrag stehen oder standen, zählen Judas Priest, Rage Against the Machine, The Jacksons, Michael Jackson, Bethany Joy Lenz, Anastacia, Tori Amos, Fiona Apple, Avril Lavigne, Good Charlotte, Tenacious D, Shakira und The Nightwatchman.

Geschichte[Bearbeiten]

Epic wurde 1953 vom amerikanischen TV-Riesen und Mediennetzwerk CBS gegründet. Es wurde zunächst bekannt auf den Gebieten Jazz und Klassik, unter anderem die Berliner Philharmoniker sowie von 1955 bis 1961 Aufnahmen des Count Basie Orchestra, The Duke's Men und von Moondog, Chu Berry, Ruby Braff, Ray Bryant, Joe Carroll, Curtis Fuller, Johnny Hodges, Horace Silver, Phil Woods und Lester Young. Anfang der 1960er Jahre konnten erste Gold-Auszeichnungen errungen werden und Epic wandte sich verstärkt der Rock-, R&B- sowie Countrymusik zu (unter anderem The Yardbirds, Donovan und The Hollies).

In den 1970er Jahren konnte Epic mit Gruppen wie Sly & The Family Stone oder ABBA (nur in Großbritannien und Italien) seinen Erfolg vergrößern, bis schließlich in den 1980er Jahren mit Gruppen und Künstlern wie The Jacksons, Michael Jackson, Ozzy Osbourne, George Michael und Cyndi Lauper (unter dem Schwesterlabel Portrait Records) mehrfache Platinauszeichnungen erreicht wurden. Auch Fuel, AC/DC, Céline Dion, Melanie Thornton, Duran Duran und Good Charlotte veröffentlichten Platten bei Epic.

Heute gehört Epic zu Sony Music, der zweitgrößten Plattenfirma der Welt. Der Großkonzern Sony hatte 1988 alle CBS-Labels aufgekauft und Sony Music gegründet. Im Jahr 2004 wurde die Fusion von Sony Music mit BMG zu Sony BMG Music Entertainment beschlossen und im August desselben Jahres vollzogen.

Am 5. August 2008 gaben Bertelsmann und Sony die Auflösung des Joint Venture Sony BMG bekannt. Sony übernimmt die Anteile von Bertelsmann und firmiert zukünftig unter dem Namen Sony Music Entertainment Inc. (als 100-prozentige Tochter der japanischen Sony Corporation). Bertelsmann übernimmt die Masterrechte einiger „ausgesuchter europäischer Musikkataloge“ von Sony BMG und führt die Marke BMG als „Lizenzierungs- und Verwaltungsplattform für die Wahrnehmung und Vermarktung von Musikrechten“ weiter.

Weblinks[Bearbeiten]