Montana-Territorium

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Das Gebiet des Idaho-Territoriums 1863
Die Grenzen der daraus 1864 entstandenen Territorien Idahos und Montanas, ein Teil wurde dem Dakota-Territorium zugeteilt
Historische Karte des Montana-Territoriums aus dem Jahr 1879.

Das Montana-Territorium (engl. Montana Territory) war ein historisches Hoheitsgebiet im Nordwesten der Vereinigten Staaten, welches zwischen 1864 und 1889 bestand. Es entstand aus drei früheren US-Territorien und ist der Vorläufer des heutigen Bundesstaates Montana.

Die Gebiete westlich der kontinentalen Wasserscheide gehörten bis 1864 zum Idaho-Territorium, die östlich gelegenen Gebiete waren Teile des Dakota-Territoriums und des Nebraska-Territoriums. Diese östlichen Gebiete waren im Jahr 1803 durch den so genannten Louisiana Purchase durch Präsident Thomas Jefferson an die USA gekommen. Die westlichen Gebiete erwarben die USA im Jahr 1846 in den so genannten Oregon-Verträgen. Im Laufe der Zeit wurde das riesige Gebiet in verschiedene Territorien aufgeteilt. Auf diese Weise waren die drei Vorgänger-Territorien des Montana-Territoriums entstanden. Am 28. Mai 1864 unterzeichnete Präsident Abraham Lincoln die Gründungsurkunde des Montana-Territoriums.

In der 25-jährigen Geschichte des Gebietes wurde das Land von insgesamt zwölf Territorialgouverneuren regiert. Als Hauptstadt diente zunächst Bannack, dann seit 1865 Virginia City und ab 1875 bis heute Helena. Am 8. November 1889 wurde das Gebiet nahezu unverändert als neuer Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen.

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