Morbus Conn

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Klassifikation nach ICD-10
E26.0 Primärer Hyperaldosteronismus
Conn-Syndrom
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Morbus Conn ist eine Stoffwechselstörung infolge gesteigerter Sekretion von Aldosteron (Hyperaldosteronismus).

Ursache für den primären Hyperaldosteronismus (das eigentliche Conn-Syndrom) ist in 2/3 der Fälle eine beidseitige (selten einseitige) Hyperplasie der Nebennierenrinde. In 1/3 der Fälle sind aldosteron-produzierende Adenome Ursache des Conn-Syndroms. Seltenere Ursachen sind der familiäre Hyperaldosteronismus Typ I und Typ II, sowie aldosteron-produzierende Karzinome [1].

Der sekundäre Hyperaldosteronismus wird durch eine erhöhte Abgabe von Aldosteron durch das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), beispielsweise infolge einer Nierenarterienstenose ausgelöst.

Von einem Pseudohyperaldosteronismus spricht man, wenn das Glukokortikosteroidhormon Cortisol, das mit ähnlicher Affinität wie Aldosteron den Mineralokortikosteroidrezeptor aktiviert, nicht mehr ausreichend durch Oxidation zu Cortison inaktiviert wird. Ursache kann ein Defekt der 11-β-Hydroxysteroiddehydrogenase (11β-HSD) oder ihre Hemmung durch übermässigen Genuss von Lakritz sein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerd Herold und Mitarbeiter, Innere Medizin 2010, Köln: Gerd Herold. S. 744
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