Moselviadukt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

48.958055566.04333333Koordinaten: 48° 57′ 29″ N, 6° 2′ 36″ O

f1

Moselviadukt
Moselviadukt
Nutzung Eisenbahn
Überführt

LGV Est européenne

Unterführt

Mosel

Ort VandièresChampey-sur-Moselle
Konstruktion Balkenbrücke
Gesamtlänge 1510 m
Breite 12,5 m
Längste Stützweite 75 m
Baukosten 55,7 Mio. €
Baubeginn 2003
Fertigstellung 2005
Eröffnung 24. Oktober 2005
Lage
Moselviadukt (Frankreich)
Moselviadukt

Das Moselviadukt (frz. Viaduc de la Moselle) ist die Überquerung der französischen Schnellfahrstrecke LGV Est européenne Paris–Straßburg über das Moseltal zwischen Vandières und Champey-sur-Moselle im Département Meurthe-et-Moselle. Das Viadukt wurde von 2003 bis 2005 als zweistegige Plattenbalkenbrücke mit einer Gesamtlänge von 1510 m errichtet. Der Architekt Alain Spielmann wurde mit der Planung der Brücke betraut. Am 24. Oktober 2005 weihte der französische Verkehrsminister Dominique Perben das Moselviadukt ein. Die Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke „LGV Est européenne“ erfolgte am 10. Juni 2007 mit der Fahrt des ersten Zugs, einem deutschen ICE, vom Pariser Gare de l’Est nach Saarbrücken.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Gesamtlänge: 1510 m
  • Breite: 12,5 m
  • Balkenhöhe: 3,5–5 m
  • Durchschnittliche Stützweite: 55 m
  • Anzahl der Pfeiler: 27
  • Höhe der Pfeiler: 10 bis 22 m
  • Gründungstiefe: 20 m
  • Materialmenge: 12.500 t Stahl
  • Baukosten: 55,7 Mio. €

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Charlon, Patrick: Le viaduc sur la Moselle (Meurthe-et-Moselle), in „Bulletin ponts métalliques“, 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Viaduc de Vandières – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien