Muhammad Shah

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Muhammad Shah, Miniatur, etwa 1720−1730

Muhammad Shah, auch Muhammad Shah Rangila (* 1702; † 1748) war der Großmogul von Indien von 1720 bis 1748.

Unter seiner Regierung wurden große Teile der Steuern bei Hofe vergeudet und die Verwaltung auf das Ernennen der Statthalter beschränkt, die dann selbst sehen mussten wie und ob sie sich in ihrer Provinz durchsetzen konnten. Die Ablösung eines Statthalters durch einen neuen und die Eintreibung der Steuern war gleichbedeutend mit Krieg, so dass schließlich kaum mehr Steuern nach Delhi gesandt wurden. 1723 bestimmte er Urdu zur Hofsprache Indiens.

1739 schlug der Perser Nadir Schah die Mogultruppen, zog nach einem Übereinkommen friedlich in Delhi ein, um anschließend doch ein Blutbad anrichten zu lassen, u.a. nahm er den Pfauenthron als Beute mit.

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Vorgänger Amt Nachfolger
Farrukh Siyar Großmogul von Indien
1719/20–1748
Ahmad Shah
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