Dinslaken

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Dinslaken; zu dem historischen (Land-)Kreis Dinslaken siehe Kreis Dinslaken.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dinslaken
Dinslaken
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dinslaken hervorgehoben
51.5666666666676.733333333333330Koordinaten: 51° 34′ N, 6° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Wesel
Höhe: 30 m ü. NHN
Fläche: 47,66 km²
Einwohner: 67.379 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 1414 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 46535, 46537, 46539
Vorwahl: 02064
Kfz-Kennzeichen: WES, DIN, MO
Gemeindeschlüssel: 05 1 70 008
Stadtgliederung: 10 Siedlungsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Platz d’Agen 1
46535 Dinslaken
Webpräsenz: www.dinslaken.de
Bürgermeister: Michael Heidinger (SPD)
Lage der Stadt Dinslaken im Kreis Wesel
Bottrop Duisburg Essen Krefeld Kreis Borken Kreis Kleve Kreis Recklinghausen Kreis Viersen Mülheim an der Ruhr Oberhausen Alpen (Gemeinde) Dinslaken Hamminkeln Hünxe Kamp-Lintfort Moers Neukirchen-Vluyn Rheinberg Schermbeck Sonsbeck Voerde (Niederrhein) Wesel XantenKarte
Über dieses Bild
Dinslaken, Burgtor

Die Stadt Dinslaken liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Dinslaken grenzt im Süden an Walsum (Duisburg) und Oberhausen und ist etwa 13 km von Wesel im Nordwesten entfernt. Im Osten grenzt der Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland an.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Die Gesamtfläche des Stadtgebietes beträgt rund 48 Quadratkilometer. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung liegt bei 8,5 Kilometern, in west-östlicher Richtung sind es 12,4 Kilometer. Der höchste Punkt des Stadtgebiets liegt 113,0 m, der tiefste Punkt 20,5 m ü. NN.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Stadt Dinslaken grenzt im Norden an die Gemeinde Hünxe, im Osten an die kreisfreie Stadt Bottrop, im Südosten an die kreisfreie Stadt Oberhausen, im Süden an die kreisfreie Stadt Duisburg sowie im Westen und Nordwesten an die Städte Rheinberg und Voerde.
Nachbargemeinden und -städte Dinslakens

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende zehn Siedlungsbezirke gegliedert (in Klammern die Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2009 entsprechend der Website der Stadt, also ggf. abweichend von den Angaben des Landesamtes)

nach Johann Bucker: Rheinverlauf bei Dinslaken und Rheinberg, anno 1713

Lage am Rhein[Bearbeiten]

Dinslaken und das Umland lagen immer im Einwirkungsbereich der sich verändernden Uferlinien des Rheins infolge von Hochwasser, Anlandungen, Abbrüchen und Rheinverlagerungen. Die Karte des Kartographen Johann Bucker aus dem Jahre 1713 zeigt die typische Stadtsilhouette (mit dem abgebrochenen Turm) und die seitlich postierte Mühle. Zu dieser Zeit entsprach das Rheinbett bereits weitgehend dem heutigen Stromverlauf. Allerdings verlief auf der anderen westlichen Rheinseite bei Rheinberg noch ein Altrheinarm, der erst im Laufe des 19. Jahrhunderts weitgehend verlandete und sich heute nur noch als Kuhlen und alter Bachlauf darstellt.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Ausgangspunkt der historischen Entwicklung Dinslakens wird eine Motte gewesen sein, ein Wohnhügel mit Graben und Schutzwall, an der Stelle der heutigen Burg. Der Name Dinslaken erklärt sich aus den bis in die 1950er Jahre im Stadtgebiet vorhandenen Tümpeln, Laken. Im 12. Jahrhundert wurde Dinslaken in einem Grund- und Zinsbuch des Klosters Werden als „Lake juxta instincfeld“ (Lake bei Hiesfeld) erstmals urkundlich erwähnt. Im selben Zeitraum wurde auch ein Kastell errichtet, welches 1420 zu einer Burg ausgebaut und in der Neuzeit als „Hexen“-Gefängnis genutzt wurde. Bereits 1273 verlieh Graf Dietrich VII. von Kleve der Ortschaft Stadtrechte. Dinslakener Gewerbetreibende konzentrierten sich in dieser Zeit vor allem auf die Produktion und den Verkauf von Tuch und Leinen. Am 21. September 1412 stellte Graf Adolf II. von Kleve eine Urkunde aus, in der er der Stadt Dinslaken ein „Wollenamt“ (eine Tuchmachergilde) bewilligte. Vor 1433 entstand der Schwesternkonvent Marienkamp. 1478 erhielt Dinslaken Marktrechte und trat 1540 der Hanse bei.

Renaissance[Bearbeiten]

Während des Achtzigjährigen Kriegs wurde die Dinslakener Burg 1627 durch niederländische Truppen eingenommen und niedergebrannt, jedoch später wiedererrichtet. Erst 1770 wurde der Turm der Burg durch Blitzschlag schwer beschädigt und die Burg zum Sitz des Rentmeisters umfunktioniert.

1709 erwähnte eine von Wesel ausgehenden Botenpost erstmals die Bezeichnung „Dinslaken“, ab 1712 bestand bereits eine regelmäßige Postwagenverbindung von Düsseldorf über Dinslaken bis Wesel. 1753 wurde die Stadt Sitz eines collegialischen Landgerichts im Herzogtum Kleve. 1784 zählte Dinslaken 870 Einwohner.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Als Dinslaken nach den Napoléonischen Kriegen 1816 zurück an Preußen fiel, wurde der Kreis Dinslaken gegründet und 1823 mit dem Landkreis Essen zum neu entstandenen Landkreis Duisburg zusammengefasst. Erst zum 1. April 1909 existierte wieder ein Landkreis Dinslaken, nachdem das Gebiet vom 8. Dezember 1873 zum Landkreis Mülheim an der Ruhr und vom 20. April 1887 zum Landkreis Ruhrort gehört hatte. Während der Märzrevolution 1848 wurde zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung eine Bürgergarde gebildet; am 4. Mai besuchte Prinz Wilhelm von Preußen (später Kaiser Wilhelm I.) die Stadt.

1850 entstand im Zuge der Industrialisierung eine Leimfabrik, später auch eine Zündkerzenfabrik, 1873 eine Eisengießerei. Die Dinslakener Burg wurde 1853 von der Familie de Fries erworben, die darin Landwirtschaft und eine Schnapsbrennerei etablierte. Die wirtschaftliche Bedeutung Dinslakens lässt sich vor allem am Ausbau der Infrastruktur erahnen. 1855 hatte Dinslaken 1752 Einwohner. Am 1. Juli 1856 wurde nach einer Bauzeit von nur zwei Jahren der Abschnitt Oberhausen–Dinslaken der Hollandstrecke durch die Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft in Betrieb genommen und infolgedessen der Postkutschenverkehr eingestellt. Durch den Ausbruch der Cholera 1866/1867 verringerte sich die Bevölkerungszahl vorübergehend. 1871 lebten in Dinslaken 2147 Menschen. 1883 wurde das St.-Vinzenz-Hospital gegründet, eine Feuerwache folgte 1890 ebenso wie die Ortsgruppe der SPD. Im selben Jahr bildete sich die Kolpingsfamilie als Gesellen- und Arbeiterverein.

Über das Jahr 1884 wurden erstmals mehr als 10.000 Tiere auf dem Dinslakener Viehmarkt dargeboten, der schon in den Jahren zuvor für wirtschaftlichen Aufschwung gesorgt und Dinslaken zu einem Zentrum am Niederrhein gemacht hatte. 1896 wurde ein neues Amtsgericht fertiggestellt, welches später auch als Rathaus genutzt werden sollte. Im selben Jahr begründeten August und Josef Thyssen in Dinslaken eine oHG; im Jahr 1897 begann der Bau des Walzwerks „Deutscher Kaiser“. Im selben Jahr entstanden die ersten Sportvereine Dinslakens: Der Männer-Turnverein „Rheinwacht Dinslaken“ und der Turnverein „Gut Heil“.

1900–1929[Bearbeiten]

1900 beschloss der Dinslakener Stadtrat den Bau eines Wasser– und eines Gaswerks sowie die Rückerwerbung der Dinslakener Burg, während die erste Straßenbahn Dinslakens den Betrieb aufnahm. Drei Jahre später wurden die ersten Straßenlaternen aufgestellt; 1906 begann die bis 1912 andauernde Errichtung der ZecheLohberg“, wo erstmals 1909 Kohle gefördert werden konnte. Zum 1. April 1909 wurde erneut ein Landkreis Dinslaken eingerichtet. Im selben Jahr wurde die ehemalige Burganlage zum Kreishaus umgestaltet; bevor jedoch die ersten Arbeiten aufgenommen werden konnten, wurden Teile der Anlage bei einem Brand zerstört. Der Viehmarkt gewann indes noch weiter an Bedeutung, so dass im selben Jahr 33.500 Tiere angeboten wurden. Bereits seit 1908 berichtete der „Dinslakener Generalanzeiger“ als erste Tageszeitung Dinslakens, 1910 wurde eine Volksbücherei eingerichtet. 1913 zählte Dinslaken erstmals mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger. Im folgenden Jahr förderte die Zeche Lohberg 27.000 Tonnen Kohle. Eine Straßenbahnlinie vom Bahnhof nach Lohberg ging in Betrieb (1914). Während des Ersten Weltkrieges wurde die 1914 erbaute Viehhalle zum Kriegsgefangenenlager umfunktioniert und 1916 ein neuer Bahnhof in Betrieb genommen. 1917 verlieh der Stadtrat sowohl August Thyssen als auch Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft. Im selben Jahr wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hiesfeld nach Dinslaken eingemeindet.

Zum Ende des Krieges trat 1918 ein Arbeiter- und Soldatenrat zusammen, der Stadtrat beschloss die Bildung einer Schutzwehr. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung kam es 1919 insbesondere durch Konflikte mit kommunistischen Gruppen zu Unruhen in Dinslaken, die mit der Erschießung eines Arbeiters in Lohberg ihren tragischen Höhepunkt fanden. Im folgenden Jahr besetzten aufständische Arbeiter und Soldaten unter dem Namen „Rote Armee“ die Stadt; der Betriebsdirektor der Zeche Lohberg fiel im selben Jahr einem Mordanschlag zum Opfer. Als das Ruhrgebiet am 11. Januar 1923 wegen rückständiger Reparationszahlungen nach dem Versailler Vertrag von Frankreich und Belgien besetzt wurde, marschierten belgische Truppen auch in Dinslaken ein. Die Stadt, wirtschaftlich durch die aufkommende Inflation und Massenarbeitslosigkeit geschwächt, begann im selben Jahr eigenes Geld zu drucken, kurz darauf wurde jedoch auch in Dinslaken die Rentenmark eingeführt. Die allgemeinen Unruhen, insbesondere in Lohberg, setzten sich jedoch fort, es kam zu politischen Morden, der Betrieb der Zeche Lohberg kam zum Erliegen.

1924 räumten die belgischen Besatzer Dinslaken und die Kohleförderung in Lohberg wurde erneut aufgenommen. Noch im selben Jahr besuchte Konrad Adenauer die Stadt, die sich langsam von den Wirrungen der Vorjahre erholte. 1926 gingen die August-Thyssen-Hütte und das Walzwerk Dinslaken in der neu gegründeten „Vereinigte Stahlwerke AG“ auf. Zwei Jahre darauf entstand die Baugenossenschaft „Hausbau GmbH“. 1930 wurde eine weitere Straßenbahnlinie der Kreis Ruhrorter Straßenbahn AG nach Hiesfeld eingerichtet.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

1930 entstand eine Ortsgruppe der NSDAP, kurze Zeit später organisierte sich die Hitlerjugend. Als Gegenbewegung entstand 1931 mit Unterstützung der KPD der „Kampfbund gegen den Faschismus“. 1933 trat der Stadtrat schließlich unter Ausschluss der Fraktionsangehörigen von KPD und SPD zusammen. Daraufhin begann die systematische Diskriminierung jüdischer Mitbürger, so wurde die jüdische Bevölkerung 1935 offiziell von den Viehmärkten ausgeschlossen. 1938 wurden die Synagoge und das jüdische Waisenhaus zerstört, ebenso Geschäfte und Wohnhäuser jüdischer Bürger. Die jüdische Schule wurde geschlossen. Der Verbleib und das Schicksal der 35 Dinslakener Waisenkinder, die am Morgen des 10. November 1938, einen Tag nach der Reichspogromnacht, vor den Augen zahlreich versammelter Dinslakener Bürger gemeinsam mit einem ihrer Lehrer und Erzieher aus der Stadt mit einem Leiterwagen, den die ältesten der Kinder schieben mussten, vertrieben wurden, ist bis heute größtenteils ungeklärt. Ihr Leidensweg führte über Köln, Holland und Belgien. Man nimmt an, dass nur wenige der Kinder die Vertreibung überlebt haben. Jüdische Männer im Alter unter 60 Jahren – viele von ihnen hochdekorierte Soldaten des Ersten Weltkrieges – wurden von Dinslaken aus nach Sachsenhausen und Dachau deportiert. Das Waisenhausgebäude wurde in den nachfolgenden Jahren durch die NSDAP genutzt – heute erinnert an dieser Stelle ein Gedenkstein an die damaligen Ereignisse. An den so genannten Judenzug, den Zug der Kinder, erinnert zudem eine Skulptur des Dinslakener Künstlers Alfred Grimm in der Nähe des Dinslakener Rathauses. Von den ehemals etwa 250 jüdischen Mitbürgern lebte 1942 niemand mehr in der Stadt.

Zum Kriegsausbruch 1939 gab es in Dinslaken rund 7480 Wohnungen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden Teile der Kirchhellener Heide zur Anlage eines Feldflughafens enteignet; bereits 1940 wurde Dinslaken daraufhin Ziel alliierter Bombenangriffe. 1944 gehörten diese beinahe zum Alltag und fanden im Juni ihren vorläufigen Höhepunkt, als 130 Sprengbomben auf die Stadt fielen. Am 23. März 1945 begannen alliierte Bomberstaffeln schließlich Dinslaken „sturmreif“ zu schießen. 511 Menschen, darunter auch 40 Zwangsarbeiter (Quelle: Stadtarchiv, 22. März 2005) kamen dabei ums Leben. Insgesamt kamen in Dinslaken während des Zweiten Weltkrieges 739 Zivilisten und 165 Zwangsarbeiter ums Leben. Dinslaken wurde zu mehr als 80 Prozent zerstört. Am Morgen des 24. März 1945 rückte die 79. US-Infanteriedivision im Rahmen der Operation Flashpoint als Teil der Operation Plunder über den Rhein nach Dinslaken vor und konnten es schließlich einnehmen. Bereits im April wurde im besetzten Dinslaken die Förderung der Zeche Lohberg wieder aufgenommen. Im Mai zogen die US-amerikanischen Truppen ab. Dinslaken wurde Teil der britischen Besatzungszone. Gleichzeitig suchten erste Flüchtlinge aus den von sowjetischen Truppen besetzten Ostgebieten eine neue Heimat in Dinslaken.

Nachkriegsgeschichte[Bearbeiten]

1946 ernannte die Militärregierung den neuen Kreistag. Zum 1. April trat nach britischem Vorbild eine neue Gemeindeordnung in Kraft, Mitte des Monats fanden die ersten freien und geheimen Kreistagswahlen statt. Landrat wurde Arnold Verhoeven. Im September konnten die Bürger Dinslakens erstmals einen neuen Stadtrat wählen. Im Oktober wurde Wilhelm Lantermann zum Bürgermeister gewählt. In Trägerschaft des Kreises Dinslaken wurde zudem eine Volkshochschule gegründet.

1947 wurde das Bandeisenwalzwerk, ehemals das modernste und leistungsfähigste Europas, demontiert, 1948 die Müllabfuhr modernisiert und die letzten Pferdefuhrwerke des städtischen Fuhrparks endgültig durch LKW ersetzt. Im selben Jahr wurde die Emscher in ein neues Flussbett am südwestlichen Stadtrand umgeleitet. Zeitgleich begann der Austausch der bisherigen Gas-Straßenlaternen durch elektrische Laternen, während der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen des Kriegs vorangetrieben wurde. 1950 zählte Dinslaken 32.651 Einwohner als Ergebnis einer Volks-, Berufs-, Wohnungs- und Arbeitsstättenzählung. Der Großviehmarkt, vor wenigen Jahrzehnten noch wirtschaftliches Standbein der Stadt, wurde im selben Jahr aus Rentabilitätsgründen eingestellt. 1954 wurde mit der Trabrennbahn am Bärenkamp die heute einzige Halbmeilenbahn Deutschlands eröffnet und 1959 Heinrich Lübke als Bundestagsabgeordneter des Kreises Dinslaken zum Bundespräsidenten gewählt.

Nachdem schon 1955 Banater Schwaben und Kroatiendeutsche im Ortsteil Hiesfeld angesiedelt worden waren, wurden 1960 vor allem italienische Gastarbeiter für den Bergbau und die Industrie umworben, später auch Griechen, Koreaner und Türken. 1961 betrug die Einwohnerzahl noch 45.486, 1969 bereits 55.300. Ab 1971 sorgten Aussiedler aus Polen für weiteren Bevölkerungszuwachs. 1973 starb Wilhelm Lantermann nach 26 Jahren Amtszeit als Bürgermeister, sein Nachfolger wurde Karl Heinz Klingen. Im selben Jahr feierte Dinslaken sein 700jähriges Stadtjubiläum.

1975 wird der Kreis Dinslaken im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms mit Teilen der Kreise Moers und Rees zum neuen Kreis Wesel vereinigt. Dabei verliert Dinslaken den Sitz des Kreises. 1978 überschreitet Dinslaken die 60.000 Einwohner-Marke. Zum Gedenken an die einstige jüdische Gemeinde Dinslakens und die geflohenen oder deportierten jüdischen Mitbürger wurden 1981 Gedenkplatten aufgestellt, die an das ehemalige Waisenhaus und an die zerstörte Synagoge erinnern. Seit 1993 soll zudem ein Mahnmal des Hünxer Künstlers Alfred Grimm an die ehemals bestehende jüdische Gemeinde erinnern. Mehr als 30 jüdische Gäste aus aller Welt, überwiegend ehemalige Dinslakener Bürger, wurden zur Enthüllung des Mahnmals durch die Stadt zu einem einwöchigen Besuch eingeladen.

1991 kam Dinslaken überregional in die Schlagzeilen. Im Mai versickerten rund 270.000 Liter Benzin aus einer gebrochenen Pipeline an der Bundesautobahn 3 ins Erdreich. In Hiesfeld wurde kurz darauf vermutlich aufgrund des Bergbaus eine Gasleitung beschädigt, das Leck jedoch rechtzeitig entdeckt und versiegelt. Bergarbeiter der Zeche Lohberg traten aus Protest gegen die Kohlepolitik der Bundesregierung 1000 Meter unter Tage in einen Hungerstreik, der bald auch in weiteren Zechen der Region ausgerufen wurde. Im Jahr 1996 brannten über 100 Tage Mahnfeuer, da die Kumpel der Zeche Lohberg-Osterfeld ihre Arbeitsplätze durch die restriktive Kohlepolitik gefährdet sahen. 1997 überschritt Dinslaken die Marke von 70.000 Einwohnern. Ende des Jahres 2005 wurde die Zeche Lohberg-Osterfeld geschlossen.

Mit der Reihe „Local Heroes“ machte Dinslaken als erste Teilnehmerkommune des Kulturhauptstadtjahres im Januar 2010 den Programmauftakt zur europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1917 wurde der nördliche Teil der damaligen Gemeinde Hiesfeld eingegliedert. Am 1. Januar 1975 kamen der Stadtteil Eppinghoven der Stadt Walsum und eine Gebiet der Gemeinde Voerde (Niederrhein) hinzu.[3]

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurde ein Gebietsteil mit damals etwa 800 Einwohnern an die Stadt Duisburg abgetreten.[3]

[Bearbeiten]

Blasonierung:„In Silber (Weiß) eine rote Torburg mit offenem Tor in der beidseitigs ansteigenden Zinnenmauer mit drei Türmen; der mittlere breiter, höher und gezinnt, die schlankeren Seitentürme haben Kugelspitzen.“

Das vom preußischen Staatsministerium 1928 erneut verliehene Wappen ist abgeleitet vom ältesten Hauptsiegel aus der Zeit nach der Stadterhebung durch Graf Dietrich IV. von Kleve im Jahre 1273. Es drückt die Bestigung der klevischen Stadt aus.

Als Flagge (Banner) führt die Stadt Dinslaken in Längsrichtung die Farben rot-weiß mit dem beschriebenen Wappen.[4][5]

Dinslakener Platt[Bearbeiten]

Dinslakener Platt, die Mundarten der Ortsteile ebenso wie die Dialekte der angrenzenden Gemeinden, basieren auf den Niederfränkischen Sprachen die zur Zeit der frühmittelalterlichen Expansion der Franken am Niederrhein gesprochen wurden. Die Mundarten zwischen Emmerich und Duisburg/Mülheim-Ruhr werden dem nördlich der Uerdinger Linie gesprochenen Nordniederfränkischen zugerechnet (auch Kleverländisch genannt). Es ist gekennzeichnet durch die Verwendung von "ek" für das Personalpronomen "ich". Südlich dieser Linie, im Südniederfränkischen (auch Ostlimburgisch genannt) wird stattdessen "isch" oder "esch" anstelle von „ich“ gesprochen. Noch weiter südlich verläuft die Benrather Linie (maake-maache-Unterscheidung), die das Südniederfränkische zum Mittelfränkischen (mit den ripuarischen Dialekten, u.a. Kölsch) abgrenzt. Östlich von Oberhausen verläuft ausserdem zum Westfälischen hin die Einheitsplurallinie.[6] Obwohl Dinslakener Platt in Vereinen und Mundartzirkeln gepflegt wird, geht die Zahl der Mundartsprecher ständig zurück. Jüngere Menschen verwenden immer häufiger eine Niederrheinisches Deutsch genannte Umgangssprache, mit Elementen des sogenannten Ruhrdeutsch – von Wissenschaftlern Regiolekt genannt. [7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bis in das 19. Jahrhundert war Dinslaken eine kleine Stadt mit wenigen hundert Einwohnern. Die Bevölkerung wuchs im Laufe der Jahrhunderte nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. 1784 lebten in der Stadt 870 Menschen, bis 1890 stieg die Einwohnerzahl auf 2700. Mit der Industrialisierung und der Entwicklung des Bergbaus im 20. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum.

1917 brachte die Eingemeindung des größten Teils von Hiesfeld (9914 Einwohner 1910) für Dinslaken einen Zuwachs von 9000 Personen auf 20.000 Einwohner. Hiesfeld war bis dahin mit einer Fläche von 4793,93 Hektar die größte Landgemeinde in Preußen. 1965 hatte Dinslaken 50.000 Einwohner. Im Jahre 2003 erreichte die Bevölkerungszahl mit 71.193 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Dinslaken nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 70.127 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Einwohnerentwicklung (grafisch)
Jahr Einwohner
1784 870
1. Dezember 1840 ¹ 1.526
3. Dezember 1855 ¹ 1.752
1. Dezember 1871 ¹ 2.147
1. Dezember 1880 ¹ 2.576
1. Dezember 1890 ¹ 2.700
1. Dezember 1900 ¹ 4.000
1. Dezember 1910 ¹ 8.323
8. Oktober 1919 ¹ 21.815
16. Juni 1925 ¹ 25.229
16. Juni 1933 ¹ 26.284
17. Mai 1939 ¹ 26.734
31. Dezember 1945 26.817
29. Oktober 1946 ¹ 27.277
Jahr Einwohner
13. September 1950 ¹ 31.949
25. September 1956 ¹ 37.813
6. Juni 1961 ¹ 43.776
31. Dezember 1965 51.760
27. Mai 1970 ¹ 54.731
31. Dezember 1975 56.965
31. Dezember 1980 59.473
31. Dezember 1985 61.032
25. Mai 1987 ¹ 62.458
31. Dezember 1990 65.313
31. Dezember 1995 69.148
31. Dezember 2000 70.714
31. Dezember 2005 70.189
31. Dezember 2006 70.233
Jahr Einwohner
31. Dezember 2007 70.053
31. Dezember 2008 69.731
31. Dezember 2009 69.687
31. Dezember 2010 69.472
31. Dezember 2011 69.227

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[8][9]
Wahlbeteiligung: 52,03 % (2004: 54,23 %)
 %
40
30
20
10
0
36,68 %
30,14 %
11,02 %
7,93 %
5,88 %
5,32 %
1,92 %
1,11 %
keine
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-3,06 %p
-5,42 %p
+0,73 %p
+3,10 %p
+1,19 %p
+5,32 %p
+1,92 %p
+1,11 %p
-4,89 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Unabhängige Bürgervertretung
g Offensive Dinslaken
h Alternative Wähler Gemeinschaft

Stadtrat[Bearbeiten]

Die 56 Sitze im Stadtrat verteilen sich nach dem Ergebnis der Kommunalwahl 2009 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

Partei
Sitze
SPD
21
CDU
17
ubv
4
GRÜNE
3
FDP
2
LINKE
2
Offensive DIN
2
AWG
1

Dazu kommen noch vier weitere fraktionslose Mitglieder des Rates, die sich von ihren jeweiligen Fraktionen abgespalten haben.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister von Dinslaken ist als Nachfolger von Sabine Weiss (CDU) seit der Bürgermeisterwahl 2009 Michael Heidinger (SPD). Sabine Weiss war die erste direkt gewählte Bürgermeisterin Dinslakens und bekleidete das Amt von 1999 bis 2009, bis zu ihrem Gewinn eines Direktmandates für den Deutschen Bundestag.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Stadthistorisches Museum Voswinckelshof
  • Motor-Archiv-Krulik
  • Mühlenmuseum Hiesfeld

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus

Die Reste der mittelalterlichen Burg Dinslaken sind Teil des jetzigen Rathauses, die Burg wurde 1163 erstmals urkundlich erwähnt. Hier befindet sich auch das Burgtheater, die Freiluft-Bühne der Stadt. Bei der Bollwerkskathe handelt es sich um eine ehemalige Schmiede, die aus dem Stadtteil Hiesfeld stammt und vor ein erhaltenes Stück der mittelalterlichen Stadtmauer aus Feldbrandziegeln gesetzt wurde. Diese wurde 2007 renoviert und vor dem Verfall bewahrt. Die Stadtmauer war ursprünglich 2,50 m bis 3 m hoch. Von der alten Stadtbefestigung blieb nur das Rittertor sowie einige Mauerabschnitte entlang des Rotbachs erhalten. (Der Bollwerkskathe gegenüber steht eine Lore aus der Zeche Lohberg/Osterfeld, in der unter Dinslaken Steinkohle abgebaut wurde.)

Der Voswinckelshof geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Er war einer von vier Adelssitzen in der Stadt. 1527 schlossen die Besitzer mit der Stadt Dinslaken einen Vertrag, der es ihnen erlaubte, ein Stück der Stadtmauer an ihrem Besitz abzureißen, um ein neues Gebäude außerhalb des Verlaufs der Stadtmauer zu errichten. Das heutige, wohl Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Gebäude steht auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus, der 1527 entstand. Vor dem Ersten Weltkrieg war der Voswinckelshof ein Kindererholungsheim. Seit 1955 ist darin das stadthistorische „Museum Voswinckelshof“ untergebracht. Es wurde nach einer umfassenden Bausanierung 1999 wieder eröffnet und bietet seither ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm an.

Evangelische Stadtkirche
Siehe auch: Innenansicht

Die St.-Vincentius-Kirche ist eine der beiden Stadtkirchen in der historischen Altstadt, sie wurde 1273 als „Capella Curata“ gegründet und erst 1436 zur Pfarrkirche erhoben; so lange gehörten die Dinslakener Christen noch zur Hiesfelder Mutterkirche, die später zum evangelischen Glauben wechselte. Die Kirche wurde als frühgotische Hallenkirche errichtet, aus Ziegelsteinen, markante äußere Änderungen gab es nur am Turm im Westen der Kirche, der mehrfach neue Turmhauben erhielt. In den letzten Kriegstagen kam es zu einem Artillerietreffer des Turmes, der 14 Tage später einbrach und die Hälfte der Kirche unter sich begrub. 1951 erfolgte der Neubau des Westendes, bei dem ein Querschiff mit Westchor angebaut wurde, und eines neuen Glockenturms im Nordwesten der Kirche. Durch diese ungewöhnliche Kombination ist diese Kirche nahezu einmalig in ihrer Bauweise. Seit 2007 läuten die Glocken der aufgegebenen Christuskirche im Turm der St.-Vincentius-Kirche. Die Kirche ist öffentlich zugänglich zu bestimmten Tageszeiten.

Die Evangelische Stadtkirche ist aus dem Jahre 1720 erhalten. Ursprünglich 1653 gegründet, brannte sie im Jahre 1717 ab, wurde neu errichtet und 1723 eingeweiht. 2000 wurde die Kirche grundlegend restauriert (Einsturzgefahr wegen Schäden am Fundament und an der Turmkonstruktion) und ist seither wieder für alle Gläubigen und Interessierten offen. Seit 2007 ist sie Gottesdienststätte für die Innenstadt sowie den Bezirk Christuskirche nach dem Abriss der Christuskirche.

Die beiden Fördergerüste der ehem. Zeche Lohberg zeugen von der früheren Bedeutung des Steinkohlenbergbaus für Dinslaken. Das Gerüst über Schacht 1 aus der Gründungszeit der Zeche (1910) ist ein deutsches Strebengerüst. Das Gerüst von Schacht 2 wurde 1955/56 vom Architekten Fritz Schupp entworfen. Es ist eine einmalige Mischkonstruktion von Turmfördergerüst und Doppelbock. Heute ist die 70,5 Meter hohe Konstruktion Landmarke und Wahrzeichen des Stadtteils Lohberg.

Hiesfelder Windmühle

Erwähnenswerte Bauwerke sind außerdem die Windmühle und die Wassermühle im Ortsteil Hiesfeld.

Natur und Freizeit[Bearbeiten]

  • Tenderingsseen in der Nähe des nordwestlich gelegenen Ortsteil Bruch, hier insbesondere das Strandbad. Wobei nach den Ortsgrenzen keiner der Seen tatsächlich zu Dinslaken gehört.
  • Radweg Rotbachroute am Rotbach mit Rotbachsee und Emschermündung
  • die Innenstadt bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten

Sport[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Bahnhofsgebäude

Der Bahnhof Dinslaken liegt ungefähr 600 m nordöstlich des Stadtzentrums an der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem.

Im Schienenpersonennahverkehr verkehren hier der Regional-Express RE 5Rhein-Express“, sowie die Regionalbahnen RB 35 „Der Weseler“ und RB 33 „Rhein-Niers-Bahn“.

Bus- und Straßenbahnverkehr[Bearbeiten]

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren

Straßen[Bearbeiten]

Dinslaken ist an die Bundesautobahnen 3 (E 35) und 59 sowie die Bundesstraße 8 angebunden.

Bildung[Bearbeiten]

Die Stadt Dinslaken verfügt über elf im Stadtgebiet verteilte Grundschulen, drei Gymnasien, zwei Realschulen, drei Hauptschulen, eine Gesamtschule, eine Sekundarschule, ein auf zwei Standorte verteiltes Berufskolleg, eine Förderschule und die Waldorfschule Dinslaken. Davon sind ein Gymnasium, eine Realschule und eine Hauptschule zusammengefasst im Gustav-Heinemann-Schulzentrum (GHZ) in Dinslaken-Hiesfeld. Die beiden anderen Gymnasien sind das Otto-Hahn-Gymnasium sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium. Die verbleibende Realschule ist die Jeanette-Wolf-Realschule, den Hauptschulzweig decken die Volksparkschule und die Hauptschule Glückauf ab. Gesamtschulunterricht wird erteilt an der Ernst-Barlach-Gesamtschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Dinslaken geboren sind:

Persönlichkeiten, die in Dinslaken wirkten, ohne dort geboren zu sein[Bearbeiten]

  • Jeanette Wolff (1888–1976), deutsche Politikerin und stellv. Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland
  • Willi Dittgen (1912–1997), Kulturamtsleiter, Volkshochschulleiter und Heimatforscher
  • Emma Üffing (Sr. Euthymia) (1914–1955), Ordensschwester, 2001 seliggesprochen
  • Walter Hellmich (* 1944), deutscher Fußball-Funktionär und Bauunternehmer
  • Ulrich Deppendorf (* 1950), deutscher Journalist und Moderator
  • Udo Di Fabio (* 1954), Richter am Bundesverfassungsgericht
  • Andreas Deja (* 1957), Zeichner und Animator für Walt Disney Pictures
  • Henning Heske (* 1960), Lyriker und Essayist

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedhelm van Laak (Hrsg.): Macht und Ohnmacht – Berichte aus Dinslaken am Niederrhein. 2006
  • Gisela Marzin (Hrsg.): Dinslaken in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel (NL) 1988, ISBN 90-288-4728-6
  • Gisela Marzin: Dinslaken – bewegte Zeiten. Die 50er Jahre. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1996, ISBN 3-86134-302-9
  • Gisela Marzin: Dinslaken, wie es früher war. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2002, ISBN 3-8313-1030-0
  • Anne Prior: „Wo die Juden geblieben sind, ist (…) nicht bekannt.“ Novemberpogrom in Dinslaken 1938 und die Deportation Dinslakener Juden 1941–1944. Klartext Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0341-8
  • Rudolf Stampfuß, Annelise Triller: Geschichte der Stadt Dinslaken 1273–1973. Schmidt-Degener, Neustadt a. d. Aisch 1973
  • Annelise Triller (Bearb.): Stadtbuch von Dinslaken. Dokumente zur Geschichte der Stadt von 1273 bis zum Ausgang des 17. Jahrhunderts. Schmidt-Degener, Neustadt a. d. Aisch 1959 (Beiträge zur Geschichte des Kreises Dinslaken am Niederrhein 2)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dinslaken – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Erich Wisplinghoff, Erläuterungen aus dem Jahre 1984 zu: Johann Bucker, Karte des Rheines von Duisburg bis Arnheim aus dem Jahre 1713, Herausgeber: Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv, Düsseldorf 1984 , Seiten 5 bis 10
  3. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 292.
  4. Nagel, Rolf, Rheinisches Wappenbuch, Köln 1986, S. 103, ISBN 3-7927-0816-7
  5. Logo und Stadtwappen von Dinslaken. dinslaken.de. Abgerufen am 20. September 2013.
  6. Internetportal des LVR: Rheinischer Fächer und Erläuterung der Mundartgrenzen Webseite abgerufenen am 10. Oktober 2013
  7. Internetportal des LVR: Ausführungen zum Thema Regiolekt im Rheinland Webseite abgerufenen am 10. Oktober 2013
  8. wahlarchiv.krzn.de/kw2009/wep310/
  9. http://wahlarchiv.krzn.de/kw2004/wep310/
  10. www.dinslaken.de Partnerstädte, abgerufen am 2. Februar 2012