Municipio Quiabaya

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Municipio Quiabaya
Basisdaten
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
2858 Einw. (Fortschreibung 2010)[1]
28 Einw./km²
Telefonvorwahl (+591)
Fläche 102 km²
Koordinaten 15° 36′ S, 68° 42′ W-15.6-68.7Koordinaten: 15° 36′ S, 68° 42′ W
Municipio Quiabaya (Bolivien)
Municipio Quiabaya
Municipio Quiabaya
Politik
Departamento La Paz
Provinz Provinz Larecaja
Zentraler Ort Quiabaya
Klima
Klimadiagramm Sorata
Klimadiagramm Sorata

Das Municipio Quiabaya ist ein Landkreis im Departamento La Paz im südamerikanischen Anden-Staat Bolivien.

Lage im Nahraum[Bearbeiten]

Das Municipio Quiabaya ist eines von acht Municipios der Provinz Larecaja und liegt im westlichen Teil der Provinz. Es grenzt im Westen an die Provinz Muñecas, im Süden an das Municipio Sorata, und im Osten und Norden an das Municipio Tacacoma.

Das Municipio misst von Norden nach Süden 10 km, von Westen nach Osten 15 km. Das Municipio hat 29 Ortschaften (localidades), zentraler Ort des Municipio ist die Ortschaft Quiabaya mit 357 Einwohnern (Volkszählung 2001) im östlichen Teil des Landkreises.

Geographie[Bearbeiten]

Das Municipio Quiabaya liegt in der Hochgebirgskette der Cordillera Real an den westlichen Ausläufern des Illampú-Massivs.

Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei 18 °C (siehe Klimadiagramm Sorata), der Jahresniederschlag beträgt etwas mehr als 600 mm. Die Region weist ein ausgeprägtes Tageszeitenklima auf, die Monatsdurchschnittstemperaturen schwanken nur unwesentlich zwischen gut 15 °C im Juni/Juli und gut 19 °C im November/Dezember. Die Monatsniederschläge liegen zwischen unter 25 mm in den Monaten Mai bis August und 100 bis 125 mm von Dezember bis Februar.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerungszahl des Municipio Quiabaya ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten um knapp ein Drittel angestiegen:

  • 1992: 2.212 Einwohner (Volkszählung)[2]
  • 2001: 2.680 Einwohner (Volkszählung)[3]
  • 2005: 2.788 Einwohner (Fortschreibung)[4]
  • 2010: 2.858 Einwohner (Fortschreibung)[5]

Das Municipio hatte bei der letzten Volkszählung von 2001 eine Bevölkerungsdichte von 26,3 Einwohnern/km², die Lebenserwartung der Neugeborenen lag bei 54,1 Jahren, die Säuglingssterblichkeit war von 11,5 Prozent (1992) auf 9,8 Prozent im Jahr 2001 gesunken, der Alphabetisierungsgrad bei den über 6-jährigen betrug 72,3 Prozent.

60,1 Prozent der Bevölkerung sprechen Spanisch, 96,0 Prozent sprechen Aymara, und 0,4 Prozent Quechua. (2001)

91,4 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 88,5 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung (2001).

60,4 Prozent der 697 Haushalte besitzen ein Radio, 3,2 Prozent einen Fernseher, 7,3 Prozent ein Fahrrad, 2,0 Prozent ein Motorrad, 1,9 Prozent ein Auto, 1,4 Prozent einen Kühlschrank, 0,4 Prozent ein Telefon. (2001)

Politik[Bearbeiten]

Ergebnisse der Wahlen zum Gemeinderat (concejales del municipio) bei den Regionalwahlen vom 4. April 2010:[6]

Wahl-
berechtigte
Wahl-
beteiligung
gültige Stimmen MSM MAS-IPSP
1.139   969 715   437 278
  85,1 % 73,8 %   61,1 % 38,9 %

Gliederung[Bearbeiten]

Das Municipio untergliedert sich nicht weiter in Kantone (cantones), aber in 24 Subkantone (vicecantones)[7].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Instituto Nacional de Estadística - Proyecciones (PDF; 2,19 MB)
  2. Instituto Nacional de Estadística (INE) 1992
  3. Instituto Nacional de Estadística (INE) 2001
  4. Instituto Nacional de Estadística (PDF; 196 kB)
  5. Instituto Nacional de Estadística - Proyecciones (PDF; 2,19 MB)
  6. Acta de Cómputo Nacional Elecciones Departamentales, Municipales y Regional 2010
  7. Ministerio de Educación (Ubicación 2060401)

Weblinks[Bearbeiten]