Sanitärtechnik

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Die Sanitärtechnik deckt im privaten und öffentlichen Bau die Bereiche ab, die der Hygiene und der Gesundheit des Menschen dienen. Dazu gehören insbesondere technische Installationen für die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung.

Sanitärtechnik kommt innerhäuslich nicht nur im privaten Badezimmer vor, sondern ist auch die Grundlage für den Betrieb einer Versorgung mit Nutzwasser. Sie kommt ferner an allen weiteren Orten zum Einsatz, an denen auf hygienische Verhältnisse besonderer Wert gelegt wird – z. B. in Schwimmbädern, Saunen, Großküchen oder Schlachthäusern.

Größter und sichtbarster Teil der Sanitärtechnik sind die Sanitärkeramiken und die Armaturen wie Mischbatterien. Nicht zu den Keramiken zählen Badewanne und Duschtasse, da diese aus emailliertem Stahlblech oder heutzutage oft aus Acryl hergestellt sind. Im Jahr 2012 setzte die deutsche Sanitärwirtschaft im In- und Ausland rund 21,1 Milliarden Euro um.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Fachkunde Sanitärtechnik. 5. Auflage. Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2003, ISBN 3-8085-1455-8
  • Max Knauff u. a.: Koch-, Spül-, Wasch- und Bade-Einrichtungen. Entwässerung und Reinigung der Gebäude, Ableitung des Haus-, Dach- und Hofwassers, Aborte und Pissoirs, Entfernung der Fäcalstoffe aus den Gebäuden. (= Handbuch der Architektur; Teil 3: Die Hochbau-Constructionen; Bd. 5). Bergsträsser, Darmstadt 1892 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interessante Fakten zum Thema Sanitär Abgerufen am 12. Juli 2013.