MuseScore
| MuseScore | |
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MuseScore 1.2 unter Ubuntu Linux 12.04 |
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| Basisdaten | |
| Maintainer | Werner Schweer, Nicolas Froment, Thomas Bonte und andere. |
| Entwickler | Werner Schweer |
| Aktuelle Version | 1.3 (28. Februar 2013) |
| Betriebssystem | Microsoft Windows, Linux, Mac |
| Programmiersprache | C++ |
| Kategorie | Notensatzprogramm |
| Lizenz | GNU General Public License |
| Deutschsprachig | ja |
| musescore.org | |
MuseScore ist ein Notensatzprogramm für Linux, Microsoft Windows und Mac. Der WYSIWYG-Editor unterstützt die Wiedergabe der eingegebenen Noten sowie den Import und Export in zahlreiche Dateiformate wie MusicXML und Standard-MIDI. Perkussion-Notation und das Ausdrucken der geschriebenen Noten sind möglich.
Die Benutzeroberfläche sowie die Eingabemöglichkeiten der Noten ähneln bekannten, kostenpflichtigen Notensatzprogrammen wie Finale oder Sibelius.
MuseScore ist Open Source und unter der GNU General Public License lizenziert.
Inhaltsverzeichnis |
Fähigkeiten [Bearbeiten]
MuseScore beherrscht den Im- und Export von und zu zahlreichen Musikdateiformaten, beispielsweise MIDI und MusicXML. Außerdem können Dateien kommerzieller Musikprogramme wie Band-in-a-Box und teilweise auch Capella importiert werden. Besonders ist – im Vergleich zu anderen kostenlosen Programmen mit graphischer Benutzeroberfläche – die Fähigkeit, gesetzte Noten als PDF-, SVG- oder PNG-Datei auszugeben, bzw. ins LilyPond-Format zu konvertieren.
Weiterentwicklung [Bearbeiten]
MuseScore ist eine Weiterentwicklung von MusE, einem MIDI-Sequenzer für Linux. Werner Schweer, der Autor, entschied sich 2002 dazu, MusEs Notensatz-Fähigkeiten herauszulösen und als die nun vorliegende eigenständige Lösung – MuseScore – zu veröffentlichen.[1] Das Programm nutzt Qt, eine Bibliothek, die plattformübergreifende Programmierung auch mit systemeigenem Code erlaubt.
Versionsgeschichte [Bearbeiten]
MuseScore war ursprünglich als eine auf Fork geschaffene Codebasis des MusE Sequenzers. Damals umfasste MusE Notationfähigkeiten. Im Jahr 2002 beschloss Werner Schweer, einer der MuSE Entwickler, die Notation Unterstützung von Muse und den Code von Fork in einem Stand-alone-Notation Programm zu entfernen. Seitdem bereits ist MuseScore in einer konstant aktiven Entwicklung. Die MuseScore.org Website wurde im Jahr 2008 erstellt. Sie zeigte gute Ergebnisse in der Zahl der MuseScore Downloads. Im Dezember 2008 war die Download-Rate von bis zu 15.000 monatlichen Downloads.
Version 0.9.5 wurde im August 2009 freigegeben, die stabil genug war für den täglichen oder den produktiven Einsatz. Außerdem wurde die Unterstützung für Mac OS X aufgenommen. Bis Oktober 2009 wurde MuseScore mehr als 1000 Mal pro Tag heruntergeladen. Im vierten Quartal 2010 hatte die Zahl der MuseScore täglichen Downloads verdreifacht.
MuseScore 1.0 wurde schließlich im Februar 2011 veröffentlicht. Dieser Meilenstein konzentrierte sich mehr auf Stabilität statt auf neue Features . Diese erfolgten im Juli 2011 bei der Version von MuseScore 1.1, die fast eine Million Mal heruntergeladen wurde. Diese Version 1.1 behob rund 60 Bugs und sie unterstützte eine verbesserte Jazz-Blatt-Funktion. Die neue MuseScore Connect ermöglichte eine on-line Community-Interaktion und enthielt Möglichkeiten zur Veröffentlichungen der geschriebenen Partituren.
Im März 2012 wurde MuseScore 1.2 veröffentlicht. Diese Version enthielt über 100 Bugfixes, verbesserte den MusicXML Import und Export, und die Unterstützung für Sonderzeichen. Ein kleines Update, das hauptsächlich Bugfixes veröffentlichte, erschien im Februar 2013 als MuseScore 1.3. Diese Version ist die aktuellste stabilste Version und wird für den täglichen Gebrauch empfohlen.
MuseScore 2.0 ist derzeit in Entwicklung, die mit vielen neuen Funktionen geplant ist. Ein Datum zur Veröffentlichung ist allerdings noch nicht bekannt.
Portable Version [Bearbeiten]
MuseScore läuft auch als portable Anwendung. Es kann auf einem Wechseldatenträger wie einer CD , USB-Flash-Laufwerk , Flash-Karte oder Diskette gespeichert werden, so dass es auf jedem kompatiblen Computer-System ausgeführt werden kann.
Siehe auch [Bearbeiten]
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ Dave Phillips: At the Sounding Edge: Music Notation Software, the Final Installment. Linux Journal (6. April 2006).