Nationale Front für die Rettung Bulgariens

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Национален фронт за спасение на България
Nationale Front für die Rettung Bulgariens
Partei­vorsitzender Waleri Simeonow, Walentin Kassabow, Dantscho Chadschiew
General­sekretär Marija Petrowa
Gründung 17. Mai 2011
Gründungs­ort Burgas, Bulgarien
Haupt­sitz Burgas
Farbe(n) weiß, grün, rot
Website nfsb.bg

Nationale Front für die Rettung Bulgariens (bulgarisch Национален фронт за спасение на България/Nazionalen front sa spasenie na Balgarija, kurz NFSB) ist eine bulgarische nationalkonservative bzw. rechtsextreme Partei.[1] Sie wurde am 17. Mai 2011 in der Hafenstadt Burgas gegründet.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfang November 2009 traten neben Waleri Simeonow noch weitere 9 der 13 Abgeordneten im Stadtrat von Burgas aus der Partei Ataka aus, da sie nicht mit der Politik der Parteiführung zufrieden waren.[2] Am 17. Mai 2011 gründeten Simeonow und die ehemaligen Ataka-Gemeinderadabgeordneten die Nationale Front für die Rettung Bulgariens.[3]

Noch im selben Jahr nahm sie an den Präsidentschafts- und Kommunalwahlen in Bulgarien 2011 teil. Dabei konnte der Präsidentschaftskandidat von NFSB, Stefan Solakow 2,5 % der Wählerstimmen für sich gewinnen und belegte dadurch den fünften Platz. Bei den Kommunalwahlen in Burgas erreichte sie mit 11,64 % oder 10.979 Wahlstimmen einen weiteren Erfolg. Sie ist im Stadtrat von Burgas mit 7 Abgeordnete die zweitstärkste Kraft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bulgarien: Wahlkampfhetze gegen Roma
  2. www.mediapool.bg: Волен Сидеров окончателно отцепен от телевизия "Скат". Abgerufen am 10. November 2009 (bulgarisch).
  3. www.burgasinfo.com: Waleri Simeonow gründete eine neue Partei. Abgerufen am 29. August 2011 (bulgarisch).

Weblinks[Bearbeiten]