Nationalpark Canaima

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nationalpark Canaima
Charakteristisch für Canaima sind die Tafelberge
Charakteristisch für Canaima sind die Tafelberge
Nationalpark Canaima (Venezuela)
Paris plan pointer b jms.svg
5.3325-61.498611111111Koordinaten: 5° 19′ 57″ N, 61° 29′ 55″ W
Lage: Bolívar, Venezuela
Fläche: 30000 km²
Gründung: 12. Juni 1962
Der Río Carrao stürzt sich in mehreren Wasserfällen, darunter der Salto Sapo, in die Laguna de Canaima
Der Río Carrao stürzt sich in mehreren Wasserfällen, darunter der Salto Sapo, in die Laguna de Canaima
i3i6

Der Nationalpark Canaima (span. Parque Nacional Canaima) befindet sich in der Gran Sabana, im Bundesstaat Bolívar im Südosten von Venezuela. Im Süden grenzt er an Brasilien und Guyana.

Am 12. Juni 1962 wurde der Nationalpark gegründet. Er umfasste damals eine Fläche von 10.000 km². 1975 wurde der Park auf eine Gesamtfläche von 30.000 km² erweitert und ist damit einer der größten Nationalparks der Welt. Von der UNESCO wurde er 1994 zum Weltnaturerbe ausgerufen.

Das Gebiet der Gran Sabana, im Bergland von Guayana, ist ein von Tälern zerklüftetes Hochland. Charakteristisch für den Nationalpark sind mächtige Tafelberge aus Sandstein, die Tepuis genannt werden. Auf ihren Hochplateaus hat sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Auf Grund der klimatischen Isolation der Hochplateaus vom tropischen Regenwald hat die Evolution in der Isolation über Jahrmillionen einen großen Teil von endemischen Arten hervorgebracht. Einige der höchsten Wasserfälle der Welt wie der Salto Ángel oder der Salto Kukenam stürzen von den Tafelbergen in die Tiefe. Sie sind eine besondere Attraktion für den Tourismus.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nationalpark Canaima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien