Bromelia

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Bromelia
Bromelia karatas, eine Art mit stark bewehrten Blättern, die auch als lebender Zaun verwendet wird.

Bromelia karatas, eine Art mit stark bewehrten Blättern,
die auch als lebender Zaun verwendet wird.

Systematik
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Bromeliengewächse (Bromeliaceae)
Unterfamilie: Bromelioideae
Gattung: Bromelia
Wissenschaftlicher Name
Bromelia
L.

Die Bromelia bilden eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie Bromelioideae in der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). In dieser Gattung gibt es über 50 Arten. Der Gattungsname Bromelia ist Grundlage für den Namen der ganzen Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Bewehrtes Blatt von Bromelia karatas

Bromelia-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Es sind meistens Xerophyten. Die meisten Arten wachsen terrestrisch. Einige wenige Bromelia-Arten sind Epiphyten. Mit ihren unterirdischen Ausläufern bilden sie fast undurchdringliche Bestände. Ihre am Rand sehr stark bewehrten, derben Laubblätter können bis zu 2 Meter lang werden. Deshalb werden sie von den Bauern oft als lebende Zäune gepflanzt.

Illustration von Bromelia pinguin

An den manchmal dekorativen Blütenständen sitzen oft auffällig gefärbte Hochblätter (Brakteen). Die zwittrigen, dreizähligen Blüten verblühen schnell. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen.

Die Blütenformel lautet: \star \; K_3 \;  C_{(3)} \; A_{3+3}  \; G_{\overline{(3)}}

Die eßbaren Früchte von Bromelia karatas

Die Früchte sind große Beeren mit runden schwarzen Samen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Bromelia wurde durch den französischen Botaniker Charles Plumier aufgestellt. Der Gattungsname Bromelia ehrt den schwedischen Botaniker und Arzt Olaf Bromel.[1] Synonyme für Bromelia Plum. sind: Karatas Plum., Karatas (Plum.) Mill., Pinguin Dillen, Pinguin (Dillen) Dillen ex Adans., Psedomelia Necker, Agallostachys Beer, Distiacanthus Linden.[2] Die Gattung Bromelia gehört zur Unterfamilie Bromelioideae.

Fruchtstand von Bromelia antiacantha
Bromelia humilis
Bromelia interior, vergleichsweise kleinbleibende, epiphytische Art mit orangefarbenen Früchten

Die Areale reichen von Mexiko über die Karibik bis nach Paraguay und Argentinien. Sie bilden einen wesentlichen Teil des typischen Unterwuchses laubabwerfender Dornwälder in warmen, trockenen Regionen.

Es gibt über 50 Bromelia-Arten (Luther 2008 gibt die hier gelisteten 56 Arten an [3]):[2]

Nutzung[Bearbeiten]

Aufgrund ihrer Größe findet man diese Arten selten in privaten Sammlungen in Gebieten in denen sie durch Auftreten von Frösten nicht im Freien gepflegt werden können. Aber in manchen tropischen Parks und Gärten und auch in fast allen botanischen Gärten findet man diese relativ anspruchslosen Pflanzen.

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jason R. Grant: An Annoted Catalogue of the Generic Names of the Bromeliaceae, In: The Marie Selby Botanical Gardens, 1998. (Herkunft der Gattungsnamen in der Familie der Bromeliaceae in englischer Sprache)
  2. a b c d In „Species Index“ auf Bromelia klicken bei Eric J. Gouda, Derek Butcher, Kees Gouda: Encyclopaedia of Bromeliads, Version 3.1 (2012). zuletzt eingesehen am 3. Dezember 2014
  3. Harry E. Luther: An Alphabetical List of Bromeliad Binomials, 2008 in The Marie Selby Botanical Gardens, Sarasota, Florida, USA. Veröffentlicht durch The Bromeliad Society International.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bromelia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Bromelia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.