Nine Months

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Nine Months
Originaltitel Nine Months
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Chris Columbus
Drehbuch Patrick Braoudé
Chris Columbus
Produktion Michael Barnathan
Chris Columbus
Anne François
Mark Radcliffe
Musik Hans Zimmer
Kamera Donald M. McAlpine
Schnitt Raja Gosnell
Stephen E. Rivkin
Besetzung

Nine Months (engl. für Neun Monate) ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 1995 und eine Neuverfilmung des 1994 produzierten französischen Spielfilms Neuf mois (Deutscher Titel: Neun Monate). Der Filmtitel bezieht sich auf die Dauer einer menschlichen Schwangerschaft.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film handelt von dem Kinderpsychologen Samuel Faulkner, der absolut keine Kinder haben will. Als ihm seine Freundin Rebecca Taylor eröffnet, dass sie schwanger ist, ist er nicht sehr begeistert, will aber nichts falsch machen.

Faulkner und Taylor besuchen Faulkners Freund Sean Fletcher, einen Maler. Auch der alleinstehende Fletcher will keine Kinder haben. Seine Schwester Gail Dwyer und ihr Ehemann Marty haben bereits vier Töchter. Es kommt zum Familienstreit am Tisch.

Marty wünscht sich jetzt, da seine Frau erneut schwanger ist, einen Sohn. Er, seine Frau, Samuel und Rebecca besuchen einen Supermarkt mit Spielzeugen, wo Marty Spielzeuge für die Jungen einkauft. Währenddessen offenbart Rebecca Gail, dass sie Angst davor habe, das Kind alleine großziehen zu müssen. Samuel habe ihr nicht einmal einen Heiratsantrag gemacht.

Als Samuel einen Arzttermin von Rebecca vergisst, verlässt sie ihn und zieht zu Marty und Gail. Er bereut sein Verhalten und bereitet sich mit Büchern auf die Geburt vor. Als Rebecca kurz vor der Geburt ins Krankenhaus kommt, erfährt er davon, fährt zu ihr und sie versöhnen sich.

Es kommt noch zu kleineren Komplikationen bis zur gleichzeitigen Geburt der Kinder der beiden Paare. Gail bringt ein Mädchen zur Welt, Rebecca einen Jungen. Die beiden Väter vertragen sich.

Kritik[Bearbeiten]

„Die auf platte Gefühligkeit und oft geschmacklosen Klamauk setzende Inszenierung vermeidet eine Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen und beraubt sich durch ihre Einfallslosigkeit jeden Humors. Recht verlogen stimmt der Film ein „Hohelied“ auf die Familie an.“

Lexikon des Internationalen Films

„Vom frechen Witz der französischen Vorlage "Neun Monate" bleibt wenig. Regisseur Chris Columbus (...) setzt auf Klamauk.“

Cinema

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Robin Williams und Joan Cusack waren jeweils für einen American Comedy Award als lustigste Nebendarsteller nominiert, konnten ihn aber beide nicht gewinnen.

Weblinks[Bearbeiten]