Norbert Jürgens

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Norbert Jürgens (* 28. Juni 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Biologe und Professor für Biodiversität, Evolution und Ökologie der Pflanzen am Biozentrum Klein Flottbek und dem Botanischen Garten der Universität Hamburg.

Arbeit[Bearbeiten]

Jürgens’ Forschungsschwerpunkte sind die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf biologische Abläufe („Global-change-Biologie“). Er beschäftigt sich stark mit der Vegetation in ariden Gebieten des afrikanischen Kontinents: Er forscht zu Biodiversität und dem Wandel der Biodiversität in afrikanischen Trockengebieten, der Vegetationsgeschichte und Biogeographie afrikanischer Trockengebiete, der Vegetationsökologie und Vegetationsdynamik, der Desertifikation und Wiederherstellung arider Lebensräume.

Er ist an den Projekten BIOTA Southern Africa, The Future Okavango und dem Regional Science Service Centre for Adaptation to Climate Change and Sustainable Land Management in Southern Africa (SASSCAL) beteiligt.

Er lehrt an der Universität Hamburg in den Master-Kursen zur Ökologie und Biodiversität Afrikas.[1] 2006 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gewählt.

2013 publizierte er nach einer Langzeitstudie in Namibia eine Erklärungshypothese für das bislang nicht erklärbare Vegetationsphänomen der Feenkreise.[2][3]

2014 erhielt Jürgens Dr. Elisabeth-Appuhn-Award für sein Lebenswerk, speziell seine Arbeit im südlichen Afrika.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/fb0a058/fb0a058.htm
  2. Geheimnis der Feenkreise gelüftet. In: Gondwana Collection, 29. März 2013
  3. Norbert Jürgens: The Biological Underpinnings of Namib Desert Fairy Circles. In: Science Magazine, 29. März 2013, abgerufen am 21. Mai 2014.