Oyapock

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Oyapock – Oiapoque
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Blick über den Oyapock von Brasilien

Blick über den Oyapock von Brasilien

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Grenzfluss Brasilien/Französisch-Guayana
Flusssystem Oyapock
Quelle im brasilianischen Bundesstaat AmapáVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung unterhalb Oiapoque und Saint-Georges in den Atlantik4.2847883998737-51.622009277344Koordinaten: 4° 17′ 5″ N, 51° 37′ 19″ W
4° 17′ 5″ N, 51° 37′ 19″ W4.2847883998737-51.622009277344
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Länge 370 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Der Oyapock oder Oiapoque ist ein Fluss in Südamerika. Er bildet die Grenze zwischen Französisch-Guyana und Brasilien, bis er in den Atlantik mündet

Die Grenze wird durch die Polizei und die Fremdenlegion aus Kourou bewacht. Zollämter sind in Saint George de l'Oyapoque und Camopi angesiedelt.

Grenzproblem[Bearbeiten]

Das Gebiet auf der heute brasilianischen Seite des Flusses wurde lange Zeit von Frankreich und der damaligen Kolonialmacht Portugal beansprucht. Als Vermittlerin wurde die Schweiz eingesetzt, welche den Oyapock als Grenzfluss festlegte. Noch heute steht im Zentrum des brasilianischen Grenzdorfes ein Gedenkstein zu diesem Ereignis.

Umweltproblematik[Bearbeiten]

Da in der Region Gold zu finden ist, schürfen dort sehr viele illegale Goldsucher, welche mit Quecksilber arbeiten und dieses mit dem Abwasser in den Fluss und damit in die freie Umwelt gelangt. Dies stellt neben der Flora und Fauna insbesondere für die traditionell im Wald lebende indigene Naturbevölkerung eine sehr ernste gesundheitliche Gefahr dar. Die französischen Beamten gehen zwar gegen diese Leute vor, diese arbeiten dann einfach auf der anderen Seite des Flusses weiter und dringen nach einiger Zeit wieder in französisch-guyanesisches Territorium ein, da der Regenwald schlecht zu kontrollieren ist, und im Fall des Ergreifens der Umweltsünder das französische Militär kaum rechtliche Handhabe gegen die in mafia-artigen Strukturen arbeitenden Menschen haben. Die Schürfer, welche die eigentliche Arbeit verrichten und großes gesundheitliches wie rechtliches Risiko auf sich nehmen, stehen üblicherweise in einem unterdrückten, sklavenartigen Arbeitsverhältnis zu deren "Donos" (ptg.) im Hintergrund, die oft nicht vor Gewalt zurückschrecken.

Einige Zahlen[Bearbeiten]

  • Flusslänge: 370 km
  • Einzugsgebiet: 26 820 km²
  • Abfluss: 835 m³/s (Jahresdurchschnitt)