Paul Faßbach

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Paul Faßbach

Paul Faßbach (* 2. Februar 1897 in Wald; † 23. April 1945 in Bad Meinberg) war ein deutscher Politiker (NSDAP) und SA-Führer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule wurde Faßbach an der Verwaltungsakademie ausgebildet. Im April 1912 trat er in die Unteroffizierschule Sigmaringen ein. Später nahm er am Ersten Weltkrieg teil, in dem er mit dem Eisernen Kreuz beider Klassen und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet wurde. Nach dem Ende des Krieges gehörte Faßbach bis zum Mai 1920 der Garde-Kavallerie-Schützendivision an.

Mitte der 1920er Jahre stieß Faßbach zur NS-Bewegung: 1928 wurde er Führer im paramilitärischen Arm der NSDAP, der Sturmabteilung (SA). In den 1930er Jahren brachte er es bis zum Führer der SA-Brigade 65 in Detmold.

Von November 1929 bis August 1933 war Faßbach Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Recklinghausen und Fraktionsführer.

Von November 1933 bis zu seinem Tod im April 1945 war Faßbach Abgeordneter des nationalsozialistischen Reichstags, in dem er den Wahlkreis 17 (Westfalen Nord) vertrat. Er starb am 23. April 1945 bei Kampfhandlungen in Bad Meinberg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Joachim Lilla (Bearbeiter): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945, Droste Verlag, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.
  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe – Wer war was im Dritten Reich, Arndt, Kiel 2000. ISBN 3-88741-116-1.

Weblinks[Bearbeiten]