Paula Fox

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Paula Fox (* 22. April 1923 in New York City) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die in New York lebt. Lange Zeit war sie vergessen, heute sieht man sie als eine Klassikerin der Moderne.

Die Eltern – der Vater irischer Abstammung, die Mutter aus Kuba – kümmerten sich nicht um sie und ließen sie bei einem Geistlichen aufziehen. Im Alter von sechs Jahren kam Paula in ein Kinderheim nach Kalifornien. Zwei Jahre später zog sie auf eigenen Wunsch zur Familie ihrer Mutter nach Kuba. Dort gab es ein sehr einfaches, hartes Leben auf einer Zuckerrohrplantage. 1933 kehrte sie zusammen mit ihrer Großmutter nach New York zurück. Mit 12 Jahren war Paula Fox bereits auf neun verschiedene Schulen gegangen. Heute ist sie verheiratet, hat drei Kinder und mehrere Enkelkinder – eines davon ist die Sängerin Courtney Love.

2008 wurde Ein Bild von Ivan mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte „Kinderbuch“ ausgezeichnet.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

Neben Kinderbüchern, für die sie mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde, schreibt sie Romane. In Deutschland bekannt sind vor allem:

In ihrem meisterhaften Roman Was am Ende bleibt schildert sie, wie sich das fragile Zusammenleben eines gutsituieren, kinderlosen US-amerikanischen Ehepaares durch eine Kleinigkeit, einen Katzenbiss, in alltägliches Grauen verwandelt.

Mit „In fremden Kleidern“ erzählt Paula Fox autobiographisch von ihrer Kindheit und Jugend. Ein weiterer Kinderroman ist „Paul ohne Jakob“.

Ihr in den USA am meisten beachtetes Buch ist der von der Sklaverei handelnde Jugendroman The Slave Dancer (1973).

[Bearbeiten] Literatur

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