Paule Maurice

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Paule Charlotte Marie Jeanne Maurice (* 29. September 1910 in Paris; † 18. August 1967 ebd.) war eine französische Komponistin.

Maurice studierte am Conservatoire de Paris bei Jean und Noël Gallon (Kontrapunkt, Fuge und Harmonielehre) und bei Henri Busser (Komposition). 1939 erhielt sie den ersten Preis im Fach Komposition. Von 1933 bis 1947 war sie Assistentin von Jean Gallon. Seit 1965 war sie Professorin für Harmonieanalyse an der Ecole Normale de Musique.

Maurices bekanntestes Werk ist das Tableaux de Provence pour saxophone et orchestre, das sie dem Saxophonisten Marcel Mule widmete[1]. Es wurde 1958 von Jean-Marie Londeix und dem Orchestre Symphonique Brestois unter Leitung ihres Ehemannes Pierre Lantier uraufgeführt. Weiterhin komponierte sie u.a. ein Klavierkonzert, eine Suite für Flötenquartett und das Ballett Cosmorama. Gemeinsam mit ihrem Mann veröffentlichte sie Complement du Traite d'Harmonie de Reber, eine Ergänzung des Standardwerkes von Napoléon-Henri Reber zur Harmonielehre aus dem Jahr 1862.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Paule Maurice", in Sax, Mule & Co , Jean-Pierre Thiollet, H & D, 2004, s. 151. ISBN 2 914 266 03 0