Philipp II. von Alençon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Illustration aus dem Jahr 1660

Philipp II. von Alençon (französisch Philippe d'Alençon; * 1338 oder 1339; † 16. August 1397 in Rom) war ein französischer Kardinal.

Leben[Bearbeiten]

Philipp II. von Alençon wurde 1338 oder 1339 als zweiter Sohn von Karl II. von Alençon, dem Bruder von König Philipp VI. von Frankreich, und María de la Cerda, der Tochter von Ferdinand II. de la Cerda, geboren. 1356 wurde er zum Bischof von Beauvais ernannt, 1359 zum Erzbischof von Rouen und 1375 zum Patriarchen von Jerusalem. Am 18. September 1378 wurde er von Papst Urban VI. zum Kardinal ernannt.

Seine Ernennung zum Patriarchen von Aquileia 1381 führte zu Unruhen im Friaul, so dass er 1388 von Papst Bonifatius IX. von seinem Amt enthoben wurden und zum Bischof von Ostia ernannt wurde.

Philipp starb am 16. August 1397 in Rom. Er wurde in seiner Titelkirche Santa Maria in Trastevere bestattet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Philippe d'Alençon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Vorgänger Amt Nachfolger
Guillaume Bertran Bischof von Beauvais
1356–1360
Jean de Dormans
Wilhelm IV. de Flavacourt Erzbischof von Rouen
1359–1375
Pierre V. de la Montre
Bertrand de la Tour Patriarch von Jerusalem
1375–1381
Bertrand de Chanac
Marquard I. von Randeck Patriarch von Aquileia
1381–1388
Johann V. Sobieslaw von Mähren
Bertrand II. Lagier Kardinalbischof von Ostia
1388–1397
Angelo Acciaioli