Plötzlich verliebt

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Filmdaten
Deutscher Titel Plötzlich verliebt
Originaltitel Sleepover
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Joe Nussbaum
Drehbuch Elisa Bell
Produktion Jeremiah Samuels
Musik Deborah Lurie
Kamera James L. Carter
Schnitt Craig Herring
Besetzung

Plötzlich verliebt (Sleepover) ist eine US-amerikanische Teenie-Komödie von Joe Nussbaum aus dem Jahr 2004.

Handlung[Bearbeiten]

Die 14-jährige Julie ist zutiefst traurig darüber, dass ihre beste Freundin Hannah umzieht. Zum Abschied veranstaltet Julie eine Pyjamaparty, bei der die fiese, intrigante Zicke Stacie und ihre Clique einen Wettbewerb vorschlagen. Julie muss mit einem Blinddate mit einem Lehrer, Klauen der Unterhose ihres Schwarms und dem Abstauben der Krone des älteren Jahrgangs rechnen.

Kritiken und Zuschauerreaktionen[Bearbeiten]

Von Kritikern wurde der Film fast ausnahmslos verrissen. Auf den Internetseiten von RottenTomatoes, auf denen online-Kritiken gesammelt werden, erreichte er mit nur 15 % positiven Kritiken (Stand Mai 2010) ein beeindruckend schlechtes Ergebnis. RottenTomatoes selbst resümierte, der Film werde nur vorpubertären Mädchen gefallen; für alle anderen sei er ein Schlafmittel.[1]

Neben allgemeinen Mängeln des Films – insbesondere seiner Handlung – wurde auch kritisiert, dass der Film dicke Menschen diskriminiere, die als unpopulär dargestellt werden und gefälligst nur Paare miteinander bilden sollten; als Absicht wurde angesehen, dass die Tanzszene des dicken Mädchens (gespielt von Kallie Flynn Childress) mit einem dicken Jungen mit Oingo Boingos Lied „We Close Our Eyes“ (Wir schließen unsere Augen) unterlegt wurde, während das Lied für den Tanz der populären und dünnen Hauptdarstellerin (Remember von Deborah Lurie und Gabriel Mann) die Aufforderung „Open your eyes/Take it all in“ (Öffne deine Augen/Nimm es alles [in dich] auf) enthielt.[2]

Der Film spielte dennoch 8.070.311 US-Dollar in die Kinokassen.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2005 war der Film in mehreren Kategorien für den Young Artist Award nominiert, einzig Kallie Flynn Childress erhielt einen Preis in der Kategorie Best Performance in a Feature Film – Supporting Young Actress.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Sleepover auf RottenTomatoes (abgerufen 5. Mai 2010)
  2. Walter Chaw (2004 [2005?). SLEEPOVER (2004).] DVD-Review auf Film Freak Central (abgerufen 5. Mai 2010)

Weblinks[Bearbeiten]