Ralph Faudree

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ralph Jasper Faudree Jr. (* 23. August 1939 in Durant (Oklahoma))[1] ist ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Kombinatorik beschäftigt.

Faudree studierte an der Oklahoma Baptist University (Bachelor in Mathematik und Physik 1961) und der Purdue University, an der er 1963 seinen Master Abschluss in Mathematik machte und 1964 bei Eugene Schenkman promoviert wurde (Subgroups of the multiplicative group of a division ring).[2] Als Post-Doktorand war er Instructor an der University of California, Berkeley. Ab 1966 war er Assistant Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign. 1970 wurde er Associate Professor an der University of Memphis, wo er 1975 eine volle Professur erhielt. Ab 1983 stand er der Mathematik Fakultät vor. 1996 bis 2001 war er dort Dekan, 2000-2001 Interim President und ab 2001 Provost.

Er beschäftigt sich insbesondere mit Graphentheorie und Ramsey-Theorie und arbeitete viel mit Paul Erdős zusammen (50 gemeinsame Publikationen ab 1976). Weiterhin veröffentlichte er unter anderem mit Vera Sós, Béla Bollobás, Joel Spencer.

1980 war er Gastprofessor an der University of Aberdeen und 1981 Gastwissenschaftler an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest.

2005 erhielt er mit Aviezri Fraenkel die Euler-Medaille.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lebensdaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. Ralph Faudree im Mathematics Genealogy Project (englisch)