Reibel-Maschinengewehr

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Reibel-Maschinengewehr
Mitrailleuse mle 31.jpg
Allgemeine Information
Entwickler/Hersteller: Colonel Jean Reibel,
Manufacture d’armes de Châtellerault (MAC)
Herstellerland: Frankreich
Waffenkategorie: Maschinengewehr
Ausstattung
Gesamtlänge: 1030 mm
Gewicht: (ungeladen) 11,8 kg
Technische Daten
Kaliber: 7,5 × 54 mm
Mögliche Magazinfüllungen: 150 Patronen
Munitionszufuhr: seitliche Magazintrommel
Kadenz: 750 Schuss/min
Anzahl Züge: 4
Drall: rechts
Verschluss: Blockverschluss
Ladeprinzip: Gasdrucklader
Listen zum Thema

Das Reibel-Maschinengewehr, offizielle Bezeichnung mitrailleuse mle 1931 (dt. MG, Modell von 1931), war ein französisches Maschinengewehr. Es ist auch als MAC-31 bekannt.

Einsatz[Bearbeiten]

Es wurde auf französischen Panzern wie dem Panhard 178 während des Zweiten Weltkrieges und in Festungen wie der Maginot-Linie verwendet. Die Waffe verschoss die französische Standard-Patrone im Kaliber 7,5-mm-MAS. Die Munitionszufuhr erfolgte durch ein Trommel-Magazin mit Platz für 150 Patronen. Das Maschinengewehr entstand aus dem leichten MG MAC-24/29, wobei Kolben, Zweibein und Einzelfeueroption wegfielen. Für den festmontierten Einsatz in verbunkerten Stellungen, wo ein Laufwechsel schwer möglich war, erhielt das Reibel-MG eine Einspritzeinrichtung zur Kühlung. Dabei konnte Kühlflüssigkeit direkt ins Patronenlager gesprüht werden, um bei fortgesetztem Dauerfeuer den Verschleiß durch Überhitzung in Grenzen zu halten.

Einsatz in Fahrzeugen[Bearbeiten]